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Kreisverkehr : Karby hofft auf zweiten Kreisverkehr

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Karbyer Gemeindevertretung überträgt Bauausschuss die weitere Planung des Projekts Kreisverkehr am Westerfelder Weg Kreuzung Brodersbyer Straße.

Karby | Nach dem Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Ostseestraße (Westerfelderweg) und Eckernförder Straße vor gut vier Jahren, hofft die Gemeinde Karby nun erneut auf Unterstützung des Kreises beim Bau eines weiteren Kreisverkehrs. Auf der Sitzung der Gemeindevertretung am Dienstagabend wurde der Vorschlag einiger Anlieger aufgegriffen, an der Kreuzung Ostseestraße (Westerfelder Weg) und Brodersbyer Straße ebenfalls eine kreuzungsfreie Verkehrssituation zu erstellen, teilte Bürgermeister Klaus-Dieter Möse auf Nachfrage der EZ mit. „Dort gibt es immer wieder Unfälle, und die Leute fahren zu schnell“, sagte er. Zur weiteren Beratung wurde das Projekt in den Bau-, Umwelt- und Wegeausschuss überwiesen. Das werde wohl auch ein langer Weg, so Möse, mit Blick auf die lange Umsetzung des ersten Kreisverkehrs, der im Juni 2011 gebaut wurde.

Dem ersten Nachtragshaushalt 2015 stimmte die Vertretung ebenso einstimmig zu, wie dem Haushaltsplan für 2016. Beide waren im Finanzausschuss beraten und empfohlen worden. Der Haushalt 2016 ist durch zahlreiche Investitionen gekennzeichnet. So werden 16  000 Euro zur soliden Ausbesserungen im Marienthaler Weg und 10  000 Euro für die Beseitigung von Rissen in verschiedenen Gemeindestraßen bereitgestellt. Für neue Türen am Feuerwehrhaus werden 10  000 Euro im Haushalt eingeplant. Außerdem wird mit Kosten im Zuge der Deckenerneuerung in der K 63 von geschätzt 50  000 Euro gerechnet. Die Gemeinde hofft, dass der Kreis dort in 2016 aktiv wird. Noch im Nachtragshaushalt 2015 ist die Sanierung der Straßenbeleuchtung Am Ring für rund 54  000 Euro aufgenommen worden.

Der Haushaltsplan für 2016 sieht im Verwaltungshaushalt an Einnahmen und Ausgaben 584100 Euro vor, im Vermögenshaushalt 62  100 Euro. Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B bleiben bei 330 Prozentpunkten, die Gewerbesteuer B bei 350 Prozentpunkten unverändert. Ende 2016 will die Gemeinde eine Rücklage von 90  000 Euro gebildet haben. Im Haushaltsplan bereits mit berücksichtigt ist eine Anpassung der Zweitwohnungssteuer, deren Erlös von 5700 auf 6700 Euro in 2016 steigt. Berücksichtigt wird zudem die beschlossene neue Hundesteuersatzung. Diese sieht vor, dass Hundehalter für den ersten Hund 60 Euro im Monat, für den zweiten 70 Euro und für jeden weiteren Hund 80 Euro zahlen. Neu ist, dass Halter von als gefährlich eingestuften Hunden künftig nur noch den vierfachen Satz statt des achtfachen Steuersatzes zahlen, wie Möse berichtete. Für die Hundebesitzer ändert sich die Zahlungsmodalität, da die Steuer ab 2016 als Jahressteuer festgesetzt wird. Zuvor war eine vierteljährliche Zahlung der Halter möglich gewesen. Sie wird zum 15. Mai jeden Jahres fällig.

Als neues Mitglied für den Bau-, Umwelt-, und Wegeausschuss wurde von der KwK Ludger Ohlendorf benannt. Er folgt auf Rainer Lange.

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erstellt am 02.Dez.2015 | 17:00 Uhr

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