spende : Kaputte Jungs in der Bärenhöhle

Unterstützung für die „Bärenhöhle“:  Tobias Weberbartold überreicht Susanne Zuther einen Scheck über 720 Euro.
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Unterstützung für die „Bärenhöhle“: Tobias Weberbartold überreicht Susanne Zuther einen Scheck über 720 Euro.

Die Kaputten Jungs haben bei ihrer letzten „Hubraum, Strand & Meer“-Veranstaltung einen Überschuss in Höhe von 720 Euro gemacht. Das Geld haben sie jetzt der Einrichtung „Bärenhöhle“ des Vereins „Junge Familie“ gespendet.

shz.de von
08. Oktober 2013, 06:10 Uhr

Seit 20 Jahren gibt es die „Bärenhöhle“ des Vereines „Junge Familie“ bereits. Die Finanzierung der Einrichtung, in der derzeit 29 sechs Monate bis drei Jahre alte Kinder stundenweise betreut werden, sei jedoch nicht einfach, sagt die 1. Vorsitzende Susanne Zuther. Viele der anfallenden Arbeiten würden die fünf pädagogischen Fachkräfte ehrenamtlich erledigen. Neben den Beiträgen der Eltern und passiven Mitglieder, sei der Verein auf Spenden angewiesen. Da in diesem Jahr erst eine Zuwendung in Höhe von 200 Euro eingegangen sei, freut sich die Pädagogin um so mehr, dass die „Kaputten Jungs“ ihr den Überschuss aus ihrer Veranstaltung „Hubraum, Strand und Meer“, dem US-Car-Treffen am Südstrand, überreichten. „Frau Zuther hörte sich so traurig an, als sie ihre Situation geschildert hat, dass wir gerne eine Ausnahme machen und einen Scheck über 720 Euro ausgestellt haben“, erklärt Tobias Weberbartold. Denn in den Vorjahren hätten die Autoliebhaber den Erlös ihres Treffens immer in Form von Sachspenden überreicht, um zu sehen, wo das Geld bleibt. „Hier zählt jede Stunde, in der wir etwas Gutes für die Kinder tun können“, betont Zuther. „Wir sind keine Krippe, sondern eine sinnvolle Ergänzung zur Familienarbeit. Es ist wichtig, dass die Eltern eine Anlaufstelle haben und ihnen bei Problemen oder Fragen der Rücken gestärkt wird. Der Erfahrungsaustausch ist etwas ganz Bereicherndes.“ Die Vorsitzende, die von den „Kaputten Jungs“ zuvor noch nichts gehört hatte, freut sich über die neue Bekanntschaft: „Ich bin sehr gerührt, weil sie uns so eine Wertschätzung für unsere Arbeit entgegenbringen. Das tut gut.“

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