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Feuerwehr beweist ihr Können : „Kameradschaftlich auf der Höhe, ausgebildet auf den Punkt“

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eine schwierige Windsituation hatten die Prüfer im Szenario bei der Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe 3 für die Brandbekämpfer in Bornstein angenommen. Kein Problem für die Einsatzkräfte.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 15:10 Uhr

„Schwelbrand in einem Schuppen bei Schweißarbeiten, zwei Personen vermisst, der Wind kommt mit Stärke vier aus Südost“ – so hieß die Einsatzbeschreibung für die Freiwillige Feuerwehr Bornstein. „Die Windsituation ist schwierig. Da muss man das Löschfahrzeug anders abstellen, als eingeübt“, beschrieb Bürgermeister und Feuerwehrmann Claus Biehl die Situation. Aber die Kameraden der Wehr wussten sich spontan zu helfen und erreichten in kurzer Zeit die Scheune, aus der die Hilferufe kamen.

Am Sonnabend traten 17 der 21 Aktiven der Feuerwehr Bornstein an, um bei der Leistungsbewertung Roter Hahn den dritten Stern zu erlangen. Und sie bestanden mit Bravour. Nachdem die Dienst- und Einsatzkleidung, die Geräte und das Löschfahrzeug gemustert worden und die praktischen Aufgaben erledigt waren, trat die Kommission vor die Kameraden. Frank Möller, stellvertretender Amtswehrführer im Amt Hüttener Berge, spannte sie nicht lange auf die Folter und erklärte auf Platt: „Das ist wirklich ein sehr gutes Ergebnis“. Zwar müsse bei den Knoten und dem Atemschutz noch noch etwas nachgelesen werden, aber das Lob überwiegte deutlich: „Das Zahnrad hat funktioniert. Die Wehr ist kameradschaftlich auf der Höhe und ausgebildet auf den Punkt“. Ihre Glückwunsche brachten auch Jan Traulsen vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbands, Amtswehrführer Jochen Bromann und Amtsdirektor Matthias Meins zum Ausdruck. Neben der vorbildlichen Ausstattung und dem guten Verhalten, war allen besonders das Feuerwehrgerätehaus aufgefallen, das renoviert und gerade noch rechtzeitig zur Leistungsbewertung fertig geworden war. „Ein echtes Schmuckstück“, bewerteten die Gäste und Bürgermeister Biehl hob dankbar hervor: „Auch hier haben die Kameraden ein tolles ehrenamtliches Engagement gezeigt. Das Haus ist fast komplett in Eigeninitiative erneuert worden.“

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