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Aus Kambodscha : Kambodscha– Faszination vom ersten Tag an

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Ascheffeler Lennart Hamann (20) ist in Kambodscha für eine Hilfsorganisation im Einsatz

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 07:04 Uhr


Seit knapp einem Monat bin ich in Kambodscha als Freiwilliger für die S.C.A.O. (Save poor Children in Asia Organization) tätig. Neben dem Englischunterricht und den Computerkursen, ist mir noch ein Teil des Managements anvertraut worden und ohne große Vorbereitung war ich dann Teil der großen Familie der S.C.A.O. Die Angst, einen Kulturschock zu erleiden und sich nicht schnell genug einarbeiten zu können, war nie richtig vorhanden und ist von den vielen Eindrücken dieses Landes endgültig erdrückt worden.

Die Freundlichkeit und das Entgegenkommen der Kambodschaner hat mich vom ersten Tag an fasziniert. Jeden Wochentag mache ich mich mit dem Fahrrad vom Volunteerhaus, in dem ich mit anderen Freiwilligen wohne, auf den anderthalb Kilometer langen Weg zur Schule, der an sich schon ein Abenteuer ist. Die Gerüche der Straßenstände, das Getobe der Kinder,die Geräusche der Motos und anderen Fahrzeuge, die vielen freilaufenden Hunde und die ein oder andere exotische Pflanze sind nur einige meiner täglichen Begegnungen.

Am Wochenende brechen wir aus unserem Vorort in die nur fünf Kilometer entfernte Hauptstadt auf, mieten ein Zimmer im Hostel und leben auf einmal in anderen Verhältnissen; nicht was die Sympathie betrifft, aber preislich ist der Unterschied deutlich spürbar. In Phnom Penh, was immer internationaler wird, wird auch besonders deutlich wie abhängig Kambodscha vom Tourismus ist. Es gibt unzählige Hostel, Reisebüros, kleine Läden oder Massagestudios, um nur einige zu nennen, die dieses zeigen.

Eine Riesenerfahrung war es auch, als Fahrradfahrer Teil des unglaublichen Verkehrs der Hauptstadt zu sein. Sofern jeder das Hupen des anderen richtig deutet, geschieht aber nichts.

Gerade steht uns aufgrund des Pchum Ben Festes eine freie Woche bevor und wir werden zu viert nach Sihanoukville, in den Südosten des Landes, reisen und dort ein wenig dem Alltag entfliehen.

Es fühlt sich so an, als sei ich gerade angekommen und doch bin ich schon fast einen Monat hier. Es ist einfach großartig und wahrscheinlich habe ich mir am Ende genauso viel Wissen angeeignet,wie ich vermittelt habe.



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