Erneuter Spendenerfolg : Kalender für den Kampf gegen Augenkrebs

Mit ihrem Kalender haben Dietmar Ruhfus (l.) und Holgar Ceglars 2025 Euro für die Kinderaugenkrebsstiftung eingenommen.
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Mit ihrem Kalender haben Dietmar Ruhfus (l.) und Holgar Ceglars 2025 Euro für die Kinderaugenkrebsstiftung eingenommen.

Dietmar Ruhfus setzt sich für die Bekämpfung des Augenkrebs’ ein. Sein jüngstes Erfolgsprojekt hat er mit dem Fotografen Holger Ceglars entwickelt. Er hat Kalender mit Eckernförder Persönlichkeiten erstellt und diese für die Kinderaugenkrebsstiftung verkauft.

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03. Januar 2015, 06:06 Uhr

Eckernförde | Sein Ehrenamt für die Kinderaugenkrebsstiftung bricht nicht ab: Dietmar Ruhfus hat erneut Geld gesammelt, damit das Wissen und die Behandlungsmöglichkeiten über die seltene Krankheit, die bei Kindern auftreten kann, weiter wachsen.

Bei seinem letzten Engagement hatte der lokale „Mensch des Jahres 2013“ Verstärkung: Gemeinsam mit dem Fotografen Holger Ceglars hat er einen Kalender entworfen, auf dessen Bildern Monat für Monat bekannte Eckernförder Persönlichkeiten effektvoll in Szene gesetzt wurden und erklären, was für sie Glück bedeutet. 200 Exemplare haben die beiden aufgelegt, die restlos verkauft wurden. „Viele haben zum Verkaufspreis von 12 Euro noch mehr gegeben“, so Dietmar Ruhfus. Nach Abzug der Produktionskosten kamen auf diese Weise 2025 Euro zusammen, die schon auf das Konto der Kinderaugenkrebsstiftung überwiesen wurden.

Die Protagonisten des Kalenders sind den Eckernfördern wohl bekannt: Altbürgermeister und Ehrenbürger Kurt Schulz mit Ehefrau Helga und Katharina Mahrt vom Räuchereimuseum sind ebenso in Szene gesetzt wie die Kirchenmusikdirektorin Katja Kanowski und Bürgermeister Jörg Sibbel. „Glück ist, wenn man die Waage seines Lebens gefunden hat“, sagt zum Beispiel „Haus“-Leiterin Nadine Förtsch. Und für Fischerin Henrieke Mahrt ist Glück, „so zu leben, wie ich jetzt lebe“. Es gab noch mehr Menschen, die die beiden Initiatoren gern mit aufgenommen hätten. „Die Feuerwehr hätten wir zum Beispiel auch gern dabei gehabt“, sagt Dietmar Ruhfus.

Der Kalender ist aber auch ein Familienprojekt: Die Idee dazu stammt von dem einst von Augenkrebs betroffenen Bruder Thomas, während Vater Wolfgang allein 70 der 200 Kalender unter die Leute gebracht hat. Ihnen, den „Models“ und allen, die das Projekt unterstützt haben, danken Dietmar Ruhfus und Holgar Ceglars. Für Ruhfus hört sein Engagement damit aber nicht auf. Vier größere Aktionen hat er für 2015 geplant: ein Fußballturnier im März mit acht Vereinen, einen Flohmarkt am Hafen im Juli, einen Stand beim R.SH-Kindertag im September und ein Charity-Dinner mit Manfred Freiberg im Oktober.

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