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Zu viel Wasser in den Baugruben : K 63 bleibt noch länger gesperrt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Regenwetter sorgt für Verzögerung im Straßenausbau. Anwohner müssen sich eine weitere Woche gedulden

Die Kanalbaustellen in Nordschwansen werden den Straßenverkehr in den Sommerferien noch eine Woche länger als geplant beeinträchtigen. Das teilte Günther Wöhlk, Vorsitzender des Entwässerungsausschusses des Amtes Schlei-Ostsee, das für die Baubetreuung mit zuständig ist, unserer Zeitung aktuell mit. Gestern wurde diese Einschätzung bei einer Baubesprechung innerhalb eines zuständigen Arbeitskreises bestätigt. „Die verkehrsrechtliche Genehmigung für die Sperrung wurde aber vorsichtshalber für zwei Wochen eingeholt“, sagte Wöhlk.

Die Arbeiten, die seit dem 20. Juli in den Orten Schuby, Dörphof, Karby und Winnemark durchgeführt werden, seien vor allem in Dörphof und Schuby durch das Regenwetter der vergangenen Woche ins Stocken geraten, so der Fachmann gegenüber unserer Zeitung. Auch die K77 sei von Verzögerungen betroffen. „Wir haben aber die Hoffnung, dass der zeitliche Verlust wieder aufgeholt werden kann“, erklärte Wöhlk. Eine zweite Baukolonne sei gerade zur Unterstützung hinzugezogen worden.

Das Problem: „Es ist zu viel Regen in die Baugruben gelaufen. Der Sand ist regelrecht zu Suppe geworden und ließ sich dann nicht weiter verarbeiten“, äußerte sich der Fachmann. Die eigentlich am 8. August vorgesehene Aufhebung der Sperrung sei nun nicht mehr einzuhalten.

Für Anlieger bedeutet das: Die Bushaltestelle Schuby Dorf wird zunächst weiter aufgehoben, sodass Fahrgäste auf die Bushaltestelle am Feuerwehrgerätehaus Schuby, Schusterberg 17, ausweichen müssen. Auch die Bushaltestelle Dörphof-Karlberg an der Filiale Schleswiger Volksbank ist weiter betroffen. Alternativ können Bewohner dort auf die Haltestelle „Karby am Ring“ ausweichen. Die Bushaltestelle Winnemark Dorf/Schleiwinkel muss derzeit durch die Einstiegsmöglichkeit an der Alten Schule (Emers) ersetzt werden.

Die Sanierungserfordernis in den Orten hat sich nach Auswertung der in den vergangenen Jahren aufgenommene Kanalkataster und Kanalzustände gezeigt. Da der Kreis im kommenden Jahr beabsichtigt, die Asphaltdecken der K 63 und K 77 in den betreffenden Bereichen zu erneuern, haben sich die Träger der Abwasserbeseitigungsanlagen dazu entschieden, im Vorwege alle relevanten Schäden an Kanälen zu beseitigen.

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