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VOLLEYBALL : Jungmannschule überzeugt als Sechster

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Volleyball-Mannschaft der Eckernförder Jungmannschule von Trainer Axel Bürger schneidet beim nationalen Jugend-trainiert-für-Olympia-Turnier besser ab als erwartet

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erstellt am 27.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Zum nationalen DVJ-Schulcup trafen sich die Volleyball-Landessieger der Jugend trainiert für Olympia (JtfO)-Wettkampfklasse 4, um das beste nationale Team zu küren. Als Vertreter der Landessieger aus Schleswig-Holstein nahm das Jungenteam der Jungmannschule Eckernförde teil. Das Mädchenteam wurde vom Hans-Geiger Gymnasiums aus Kiel gestellt.

Da nicht alle Bundesländer von ihren Bildungsministerien entsprechend unterstützt wurden, waren nicht alle Länder mit zwei Mannschaften vertreten. Am Start waren deshalb sechs Jungen- und zehn Mädchenmannschaften. Die Veranstalter ersonnen daraufhin einen neuen Modus, bei dem Jungen wie Mädchen auch gegeneinander spielten. Somit konnte ein normales 16er-Feld wie bei deutschen Meisterschaften ausgespielt werden. Tatsächlich standen im Endspiel das Jungenteam aus Hessen gegen die Mädchen aus Bayern. Das Endspiel war hart umkämpft, aber zum Schluss hatten doch die Hessischen Jungs die Nase vorn.

Für die Vertreter aus Schleswig-Holstein verlief das Turnier sehr unterschiedlich. Die Mädchen hatten aufgrund von kurzfristigen Absagen so große Nachteile, dass sie der Konkurrenz nicht mehr gewachsen waren. So belegten sie nur den 16. Platz.

Für die Jungen aus Eckernförde lief es dagegen etwas besser. Am ersten Spieltag konnten sie noch den dritten Platz in ihrer Gruppe erreichen und so am nächsten Tag gegen einen anderen Gruppenzweiten spielen. Um 8 Uhr morgens standen die Mädchen aus Sachsen-Anhalt den Eckernfördern gegenüber, die etwas munterer waren. Den ersten Satz gewannen die Jungs mit 25:19. Im zweiten Satz waren die Mädchen etwas besser aufgelegt und konnten diesen mit 26:24 für sich entscheiden. Im dritten Durchgang waren die Jungs dann nervenstärker und setzten sie sich doch etwas überraschend mit 15:13 durch.

Im anschließenden Viertelfinale hatten die Jungs gegen die bayrischen Meisterinnen keine Chance und durften sich anschließend noch gegen die Mädchen aus Sachsen für ihre knappe Niederlage vom Vortag revanchieren. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden ihres besten Spielers waren die Hoffnungen der drei verbliebenen „Recken“ nicht mehr allzu hoch. Es zeigte sich aber, dass die Eckernförder in diesem Turnier ihre Spielfähigkeit konstant weiterentwickeln konnten. So entschieden sie das Spiel dennoch im dritten Durchgang mit 15:13 für sich. Nun war Platz fünf erreichbar, doch dies ließen die stark spielenden Mädchen des Carl-Humann-Gymnasiums aus Essen nicht zu. Dennoch war Platz sechs ein Resultat, das Trainer Axel Bürger im Vorhinein nicht für denkbar gehalten hatte.

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