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Ferienleseclub : Junge Leser: Fast 1000 Bücher in sechs Wochen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zum Abschlussfest des Ferienleseclubs kamen am Mittwoch viele der jungen Teilnehmer ins Rathaus. 96 Schüler haben in den Sommerferien zusammen knapp 1000 Bücher gelesen.

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erstellt am 28.Aug.2014 | 06:22 Uhr

Die Beteiligung beim Ferienleseclub 2014 war mit 96 Teilnehmer zwar um rund ein Drittel geringer als im Vorjahr, doch die Leseleistung war genau so gut. Die 9- bis 16-Jährigen haben in den sechs Ferienwochen im Durchschnitt 9,6 Bücher verschlungen – also insgesamt fast 1000 Bücher. Eine Lesestrecke, die Hans-Jürgen Simon und Marie-Therese Fritzen-Einfeldt von der Stadtbücherei Eckernförde gestern Nachmittag bei der Abschlussveranstaltung des Ferienleseclubs im Ratssaal positiv hervorhoben. Bibliothekarin Fritzen-Einfeldt führte die geringere Teilnahme auch – Stichwort demografischer Wandel – auf den spärlicher gewordenen Nachwuchs zurück. „Und einige unserer Stammleser waren auch unterwegs“. Unter dem Strich blieb aber die Freude über 96 teilnehmende Kinder und Jugendliche und die Gewissheit, bei ihnen den Sinn für Literatur nicht nur geweckt, sondern befördert zu haben. Erfreulich aus Sicht der Eckernförder Bibliothekare: Es haben sich auch einige Urlauberkinder am Ferienleseclub beteiligt.

Ganz oben auf der Liste der nachgefragten Bücher standen Fantasy-Geschichten. Kerstin Giers „Silber“ etwa, oder die Erfolgsserie „Warrior-Cats“ von Erin Hunter, die mittlerweile ganze Regalmeter in der Stadtbücherei füllt. Aber auch „Bibi und Tina“, die Abenteuer der kleinen Hexe, wurde von den Kindern gerne gelesen. Aber auch Geschichten wie die von Peter Härtling („Hallo Opa“), in der eine Enkeltochter sich um ihren gebrechlich werdenden Großvater kümmert, war Lesestoff für die „Ferien-Intensivleser“.

Erstmals standen im Ferienleseclub-Regal nicht nur brandneue, sondern auch ältere Bücher aus den vergangenen Jahren. Dies kam bei den Teilnehmer sehr gut an, wie sich in einer offenen Aussprache im Ratssaal zeigte. Und es gab auch einige Anregungen, die Simon und Fritzen-Einfeldt gleich notierten: Wer ein Buch mit 1000 Seiten liest, sollte zwei Stempel fürs Lese-Logbuch bekommen, meinte Mara Suhr. Und Krischan Dingeldein regte an, auch Online-Bücher mit aufzunehmen.

Für alle Teilnehmer gab’s (Buch-)Preise und Urkunden. Bronze für ein bis zwei Bücher, Silber für drei bis sechs und eine Goldene Urkunde für sieben und mehr gelesene Bücher. 26 Kinder nahmen ohne Logbuch teil, von den übrigen erhielten 42 Urkunden in Gold. Darunter auch Mads Rexa (10), der ebenso wie Jette Jess (10) 33 Bücher in sechs Wochen gelesen hat. „Einige Tage waren zwar buchlos, aber dann gab es auch Tage, an denen ich zwei Bücher gelesen habe“, sagte Mads. Fleißige Leserinnen waren zudem die zwölfjährigen Drillinge Luise, Lisa und Lucie Wienrich, die zusammen 46 Bücher verschlungen haben. Die Leselust kann sich auch positiv auf die Beurteilung in der Schule auswirken, weil die Schüler sich den Ferienleseclub ins Zeugnis eintragen lassen können.

Petra Schulschenk warb bei dieser Gelegenheit für den Buch-Club, der jeden ersten Montag im Monat – also gleich nächste Woche am 1. September – um 16.30 Uhr in der Bücherei tagt, und in dem die jungen Leser in lockerer Atmosphäre ihre Lieblingsbücher vorstellen können.

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