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Ins Ausland : Junge Freiwillige zieht es nach China und Peru

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Sommerfest der „Baumhaus“-Freiwilligen am Freitag auf dem Vorplatz des Baltic Sea International Campus

Im Baltic Sea International Campus (BSIC) in der Alten Bauschule läuft derzeit das 7. Vorbereitungsseminar der „Baumhaus“-Freiwilligen für China und Peru. Sie möchten ihr Baumhaus-Projekt gerne der Öffentlichkeit präsentieren und über ihre Freiwilligenarbeit berichten. Aus diesem Grund richten sie am Freitag, 15. August, von 14 bis 20 Uhr auf dem Vorplatz des BSIC in der Kieler Straße 78 ein Sommerfest mit internationalem Flair aus. Den Besuchern werden nicht nur die Kultur, Sprache, kulinarische Spezialitäten und Bräuche aus China und Peru näher gebracht, sondern auch das Baumhaus-Projekt der gemeinnützigen Peter-Jochimsen-Stiftung präsentiert. Neben Drachentänzen, Tai-Chi, „Stäbchenführerschein“ für Kinder und chinesischer Bastelkunst, wird es auch eine Tombola, Musik und Kinderschminken geben. Wer es lieber etwas ruhiger angehen möchte, kann sich mit einem Stück Kuchen und Kaffee oder grünen Tee verwöhnen lassen, und sich anschließend über die verschiedenen Projekte informieren.

„Baumhaus" ist ein Projekt der Peter-Jochimsen-Stiftung, das darauf abzielt, benachteiligten Kindern in China anderen Standorten auf der Welt Bildung zu vermitteln, sowie einen besseren Lebensstandard zu ermöglichen. Hierzu wird in Kooperation mit „Jugend im Ausland“ und dem „weltwärts“-Programm der Bundesregierung motivierten Jugendlichen aus ganz Deutschland die Möglichkeit gegeben, im Ausland sowohl Gutes zu tun, als auch selber Erfahrungen zu sammeln und einen Teil zum interkulturellen Austausch beizutragen. Bereits zum siebten Mal werden dieses Jahr Jugendliche nach Yunnan entsendet, eine Provinz im Südwesten Chinas. Dort arbeiten sie nicht nur als Lehrassistenz, sondern unterstützen auch die Bergdorfbewohner dabei ihre Hygieneumstände und den oft unzureichenden Kleidungszustand durch verschiedene Projekte zu verbessern.

Durch den Erfolg, den die Organisation mit ihren Freiwilligen in den vergangenen Jahren verbuchen konnte, ist es dieses Jahr möglich, dass Freiwillige in zwei neuen Provinzen – Guizhou und Jiangxi- sowie in Peru tätig werden. Wie in Yunnan vor sechs Jahren, wird die Herausforderung dabei sein, alles neu aufzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, und Visionen umzusetzen. Auch dort ist das Ziel die Bildungschancen zu erhöhen, Kinder einzuschulen und ihre Lebenssituation zu verbessern. Finanziert werden die sozialen Projekte aus Mitteln der Stiftung, sowie durch Spenden, weshalb auch die gesamten Erlöse des Sommerfestes in die Projektarbeit fließen.

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erstellt am 15.Aug.2014 | 08:00 Uhr

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