Jung und Alt testen ihr Wissen

„Der Weg ist das Ziel“: das Team „Katz & Hund“ aus Revensdorf mit (v.l.) Petra Voß, Bettina Nitzke, Jan Jakobs, Nobert Nitzke und Vivien Voß .
„Der Weg ist das Ziel“: das Team „Katz & Hund“ aus Revensdorf mit (v.l.) Petra Voß, Bettina Nitzke, Jan Jakobs, Nobert Nitzke und Vivien Voß .

85 Teilnehmer stellen sich dem Dorfquiz der Landjugend Lindau-Revensdorf / Team Uropa Fritz‘ Erben erneut Sieger

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04. März 2014, 06:13 Uhr

Der Zweikampf zwischen Uropa Fritz‘ Erben und der Jungen Union Gettorf und Umgebung geht weiter. Beim traditionellen Dorfquiz der Landjugend Lindau-Revensdorf am Sonntag im Santorini in Siegmunds Gasthof konnte das Team Uropa Fritz‘ Erben seinen Vorjahrestitel mit 83 Punkten verteidigen. Bei einem weiteren Sieg dürfen sie den Pokal behalten. Genau wie die Junge Union, die mit 80,5 Punkten nur knapp dahinter auf Platz zwei landete. Platz drei erreichten die Country Ladies mit 75 Punkten. Insgesamt 17 Teams kämpften mit Spaß und Ehrgeiz um den Sieg.

„Eine ähnlich gute Beteiligung wie die Jahre zuvor, das freut uns natürlich“, sagte Ann-Kathrin Göpfert, zuständig für die Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Landjugend. „Es soll ja allen Spaß machen. Jung und Alt kommen zusammen, man kann rätseln und sein Wissen testen.“ Wie gehabt hat jedes Team mit maximal fünf Mitspielern für jeden Fragebogen mit zehn bis 15 Fragen aus einem Themengebiet etwa zehn Minuten Zeit. Sobald die Klingel ertönte, werden die Bögen eingesammelt, die Lösungen gereicht und der nächste Fragebogen ausgeteilt. Hilfsmittel wie Taschenrechner oder Smartphones sind nicht erlaubt. Da viele der Teams jedes Jahr dabei sind, denken sich die Landjugendlichen immer wieder neue Fragen aus. Diesmal war Logik gefordert, es ging um Getränke, Kunterbuntes oder Prominente. Die Aktiv-Aufgabe Erbsen schlagen erwies sich schwerer als gedacht. Der obige Zweikampf hatte sich schon angekündigt. Denn Uropa Fritz‘ Erben mit Lena, Wiebke und Jan Krabbenhöft, Henrike Krützfeldt und Johannes Schmidt wollten erneut den Sieg. „Na klar“, ließ Johannes Schmidt keine Zweifel aufkommen. „Wir kommen doch nicht her, um zu verlieren.“ Jeder von ihnen hat seine Spezialgebiete. „Man muss schnell sein und sich während der Aufgaben voll konzentrieren“, verriet Lena Krabbenhöft ihre Strategie. Richtig vorbereiten könne man sich ja nicht. Aber das sei ja auch das Gute daran.

Aber auch die Junge Union mit Thomas Thee, Henrik Lühr, Niels Dreyer, Jan Hendrik Pfeil und Jennifer Zentzheim wollte zum dritten Mal den Pokal holen. „Letztes Mal sind wir an der Astrologie gescheitert“, gestand Henrik Lühr. „Das hat uns das Genick gebrochen. Da hatten wir alle Probleme.“ Aber auch diesmal hätten sie nur auf Lücke gelernt. „Wir vertrauen auf unsere Allgemeinbildung und Lebenserfahrung“, scherzte er. Kaum Hoffnung auf den Sieg machte sich dagegen das Team „Katz & Hund“ aus Revensdorf mit Petra und Tochter Vivien Voß, Jan Jakobs und Bettina und Norbert Nitzke. Fast jedes Jahr sind sie dabei, haben noch nie gewonnen, aber schon mal das Glas Gurken mit nach Hause genommen. „Der Weg ist das Ziel“, nahm Norbert Nitzke es mit Humor. Sie hofften auf Mathematik, Chemie, Politik, Geschichte oder Technik. Da kennen sie sich aus. Zuletzt reichte es für sie für den vorletzten Platz. Das Glas Gurken für den letzten Platz ging an die dünn besetzte Freie Wählergemeinschaft Lindau.

Dorfquiz: Hätten Sie's gewusst? (eine Auswahl)

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