zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

11. Dezember 2017 | 03:56 Uhr

Neuer Raum : Jugendbeirat hat eine feste Adresse

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gemeinde Gettorf übergibt hergerichtete Räume für Jugendbeirat und Jugendbüro.

von
erstellt am 12.Nov.2015 | 06:15 Uhr

Gettorf | „Wir haben endlich ein Zuhause“, sagte Silke Wahl, Gettorfs hauptamtliche Jugendbüroleiterin und blickte in die ebenso glücklichen Gesichter der Mitglieder des Jugendbeirates. Da wo früher Trecker und Gartengeräte des Hausmeisters der Isarnwohld Schule lagerten, dort befinden sich jetzt die neuen Räume des Jugendbeirates im Sander Weg hinter der Sportanlage.

Bürgermeister Jürgen Baasch als auch Sozialausschussvorsitzender Gerhard Witte übergaben die Räume im Untergeschoss des alten Hausmeisterhauses an die Jugend. „Es hat lange gedauert“, räumte Baasch ein, aber es seien verschiedene baurechtliche Vorgänge nötig gewesen, bevor die Räume als Treffpunkt für den Jugendbeirat und als Büro der Jugendbetreuerin nutzbar gewesen seien. Nun aber sei alles geschafft, und dank der logistischen Unterstützung durch die Amtsverwaltung Dänischer Wohld habe man auch Tisch, Stühle, Schreibtisch und eine Sitzecke, zumindest vorrübergehend bereitstellen können. So sei das veranschlagte Budget von 20  000 Euro nur sehr geringfügig um 400 Euro überzogen worden, erläuterte Baasch. Das Gebäude gehört dem Schulverband. Mit ihm habe man eine Kooperation vereinbart, so Baasch weiter.

Eine Zusammenarbeit mit der im Obergeschoss des Gebäudes befindlichen Hausaufgabenbetreuung der Awo kann sich Silke Wahl ebenso vorstellen. Sie freut sich für den Jugendbeirat, der mit den Räumen nach längerer Pause nun wieder einen festen Anlaufpunkt hat. Die Räume würden als feste Basis dienen und das Anschieben von Projekten für die Jugend im Ort erleichtern. Künftig wird sie in ihrem Büro verlässliche Öffnungszeiten anbieten, damit Jugendliche, aber auch Kooperationspartner , engen Kontakt halten könnten.

Gleich im Anschluss an die Übergabe saßen die Beiratsmitglieder zusammen und sammelten Ideen. Denn noch fehle dem Ort Identität, und er müsse noch mit Leben gefüllt werden, so Wahl. Hieran sollen maßgeblich die Jugendlichen beteiligt werden. Doch da habe sie keine Sorge, denn mit dem Kinoprojekt und der Geocaching-Aktion habe man bereits zwei gute Angebote. „Außerdem habe ich noch einige Ideen“, stellte der Jugendbeiratsvorsitzende Lars Witte fest. Er sei froh über die neuen Räume und freue sich auf die Arbeit. Festgelegt wurde der nächste Termin der Beiratssitzung, die am 17. November, 16 Uhr, stattfindet. Dort werden dann auch die drei Filme ausgewählt, die beim nächsten Kinonachmittag am 4. Dezember im KuBiZ gezeigt werden sollen, berichtete Wahl. Diskutiert wurde auch über Namen und Logo der Räume, aber eine Entscheidung fiel nicht. Wer noch Namensvorschläge habe, kann die an Wahl oder Lars Witte weiter reichen.

Sozialausschussvorsitzender Gerhard Witte war angesichts der Umsetzung ihrer Idee im Ausschuss begeistert. Es sei toll und schön zu sehen, dass Politik etwas schaffen und umsetzen könne, sagte er. Besonders den Standort am Schulzentrum lobte er. „Es war der richtige Weg, den wir gerne weiter gehen wollen“, sagte er. Wenn die Jugendlichen nach einer Startphase noch etwas benötigten, dann müsse man dies im Ausschuss beraten, um für 2016 etwas Geld im Haushalt einzustellen.

Wünsche hatten die Jugendliche tatsächlich. Ganz oben stünden technische Geräte wie Musikanlage, Beamer und Leinwand, wie Wahl berichtete. Allerdings wüssten die Jugendlichen auch, dass sie sich noch etwas gedulden müssten.

Neben einem größeren Raum steht ein kleiner Raum mit Sofaecke zur Verfügung. Beide Räume können durch eine Flügeltür verbunden werden, um so auch mehr Platz für Veranstaltungen zu haben. Daneben gibt es ein kleines Büro für Silke Wahl, eine Abstellkammer und einen Sanitärraum.



Sprechzeiten dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Tel. und Internet folgen.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen