zur Navigation springen

Mitarbeiterehrung : Jubilare finden privates und berufliches Glück

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Insgesamt 265 Jahre: Norddeutschen Pflanzenzucht Hohenlieth ehrt langjährige Mitarbeiter für ihre Treue zum Betrieb

von
erstellt am 28.Dez.2015 | 15:40 Uhr

Gleich zehn Mitarbeiter wurden jetzt für ihre langjährige Betriebsangehörigkeit von der Norddeutschen Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG (NPZ) geehrt. Darunter sind sogar zwei Ehepaare. Insgesamt können die Jubilare auf 265 Jahre NPZ zurückblicken.

Seit 20 Jahren ist Astrid Schirmer in der Abteilung Gräserzüchtung bei der NPZ in Hohenlieth beschäftigt. Birgit Nachtigal begann vor 25 Jahren in der Abteilung Sommerrapszüchtung und wechselte später in das Biotechnologielabor. Ebenfalls für 25 Dienstjahre wurde Maik Hoffmann geehrt, der in der Abteilung Gräserzüchtung seinen Einstieg bei der NPZ fand. Nach einigen Jahren in der technischen Abteilung wechselte er in die Abteilung Winterraps und ist heute für das Versuchssaatgut zuständig.

„Hans-Otto Stender und Klaus Warnsholdt sind seit 30 Jahren in der Abteilung Saatgutaufbereitung unser Meisterduo“, so der geschäftsführende Gesellschafter Dietmar Brauer. „Sie begannen in einer Zeit, als im Sommer nur einige österreichische Studenten als Aushilfen tätig waren und es nur drei Lagerhallen und das alte Rapslager gab. Heute habt ihr ein großes starkes Team und im Sommer über 50 Schüler und Studenten, die das Team in der Saison unterstützen. Alle weiteren acht Lagerhallen, die es heute in Hohenlieth gibt, sind mit Euch gebaut worden“, erklärte Brauer.

Gemeinsam als Ehepaar wurden Doreen und Matthias Mollenhauer für 30 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Brauer betonte, dass zu Beginn des Berufslebens bei der NPZ beide noch sehr weit voneinander getrennt waren. Doreen Mollenhauer, die damals noch Neise hieß, begann in der Christinenfelder Saatzucht, einer Außenstelle des VEG Malchow/Insel Poel, in der Nähe von Klütz. 1991 wechselte sie nach Hohenlieth, wo sie in verschiedenen Abteilungen tätig war. Hier lernte sie ihren späteren Ehemann Matthias kennen, der in Hohenlieth seine Ausbildung zum Landwirt gemacht hatte und dann lange Jahre in der Abteilung Versuchstechnik tätig war. Heute ist er für das Spezialgebiet Containertrocknung verantwortlich. „Nun muss inzwischen den Jüngsten unter uns erklärt werden, dass Christinenfeld in der DDR lag und die deutsche Teilung bis 1989/90 eine so schöne Geschichte, wie die der Mollenhauers, unmöglich gemacht hätte“, erklärte Brauer die Besonderheit des gemeinsamen Jubiläums.

Ebenso gemeinsam wurden Heike und Willi Witt als NPZ-Jubiläumspaar für 40 beziehungsweise 35 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Heike Witt begann ihre Tätigkeit ebenfalls in der Futterpflanzenzüchtung in Christinenfeld. Seit ihrem Wechsel nach Hohenlieth ist sie im Saatgutqualitätslabor tätig, das sie inzwischen leitet. Brauer hob besonders die vielen Neuerungen und technischen Entwicklungen, die Heike Witt eingeführt hat sowie zwei Umzüge mit dem kompletten Labor, die sie gemeistert hat, in seiner Rede hervor. „Heike Witt ist in der Fachwelt und im Verband der LUFA sehr anerkannt“, lobte Brauer. Ihr Ehemann Wilfried Witt begann am 1. Mai 1980 in der Abteilung Saatzuchttechnik in Christinenfeld. 1991 zog er mit seiner Familie nach Hohenlieth und war lange Jahre in der Saatgutaufbereitung tätig. Inzwischen gehört er zur NPZ-Fahrbereitschaft.  




Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen