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Handball-Interview : „Jill wurde von einigen Spielerinnen überholt“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 27.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Nach dem ersten von zwei Testspielen am vergangenen Wochenende in Eckernförde – das zweite fand Sonntag in Eutin statt und endete mit 29:27 für Deutschland – sprach die EZ mit U18-Bundestrainer Frank Hamann.

Herr Hamann, wie hat es Ihnen und der Mannschaft in Eckernförde gefallen?

Frank Hamann: Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Die Unterstützung durch die Zuschauer war super, was ihnen die Mädchen dann ja auch mit teilweise sehenswertem Tempohandball gedankt haben. Auch die Organisation seitens des EMTV war sehr gut.

Kommen wir zum sportlichen: Das 40:30 spricht wohl für sich, wo es schon gut läuft, und wo noch nicht...

Hamann: Man muss klar sagen, dass wir bis zu unserem nächsten Trainingslager noch einige Baustellen haben. In der Abwehr fehlt es teilweise an grundlegenden Sachen. Zudem finde ich es wichtig, dass bei den Mädchen die Wahrnehmung, was die Gegenspielerin macht, wenn sie auf einen zukommt, gut funktioniert. Es kann nicht sein, wenn eine Gegenspielerin von zehn Angriffen sieben Mal die selbe Bewegung macht, wir das erst kurz vor Schluss erkennen.

Mit Jill Sievert hat es eine Spielerin vom TSV Owschlag, die lange Zeit zum Kader gehörte, nicht auf den WM-Zug geschafft. Warum? Und tut es Ihnen persönlich leid, wenn sie bei so einem Länderspiel vor der eigenen Haustür nicht dabei ist?

Hamann: Es ist einfach so, dass einige Spielerinnen Jill zuletzt überholt haben. Es liegt jetzt an ihr weiter fleißig zu trainieren. Sie gehört ja zum erweiterten Kreis und aus der Vergangenheit wissen wir, wie schnell es passieren kann, dass jemand ausfällt und ein Platz frei wird. Ich persönlich hätte ihr das Länderspiel hier in ihrer Heimat natürlich gegönnt, aber wir haben eben auch keine Zeit in der WM-Vorbereitung etwas zu verschenken.

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