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Baugebiet am Sportplatz : Jetzt ist die Raupe im Einsatz

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Dienstag haben die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet auf dem Sportplatz am Ringweg begonnen.

Gettorf | Radlader und Planierraupe sind im Einsatz, Erdmassen werden über das Gelände bewegt, Kiesberge türmen sich auf dem Grundstück der geplanten Kita: Am Dienstag haben die Erschließungsarbeiten für den B-Plan 75 auf dem alten Sportplatz am Ringweg begonnen – und drei Tage später sieht schon nichts mehr aus wie vorher. Und so soll es auch sein. „Die Zeit sitzt uns im Nacken“, sagt Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD). Schließlich sollen bereits im März erste Hochbauarbeiten an der Kita, die für rund 800  000 Euro entstehen soll, starten. „Am 15. Juli muss sie bezugsfertig sein. Die Eltern stehen auf der Matte“, so Baasch weiter. Das Gelände wird im Bereich der Kita um 70 Zentimeter angefüllt und zum Ringweg hin immer flacher werden. Das sei schon notwendig um die Leitungen genügend abzudecken, erklärt Baasch. Die alten Flutlichtmasten werden entsorgt, die zwei neueren sollen an anderer Stelle in der Gemeinde Verwendung finden. Vor dem ehemaligen GSC-Vereinsheim führt ein Weg vom Ringweg zur Straße Am Sportplatz. Er dient vielen Kindern als Schulweg und ist mit Schutzgittern von der Erschließungsstraße und dem Baugebiet sicher abgetrennt.

Den Auftrag für die Erschließung hatte die Tiefbaufirma Heinrich Brandt aus Westerrönfeld nach der Ausschreibung erhalten. Sie hatten das günstigste Angebot abgegeben und wollen bis Mitte November mit allen Arbeiten, einschließlich einer tragfähigen Pflasterung, fertig sein. Rund drei Millionen wird die Erschließung, nach Aussage des Bürgermeisters, kosten.

Die Vergabe der 45 Grundstücke, die für Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Mehrfamilienhäuser vorgesehen sind, soll im Spätsommer beginnen. Da es jetzt bereits rund 70 Interessenten gibt, wird ein Losverfahren angewandt. Mit Preisen um 180 Euro pro Quadratmeter rechnen der Bürgermeister und der Bauausschussvorsitzende Marco Koch (CDU). Die Grundstücke sollen eine Größe zwischen 400 und 700 Quadratmetern haben. Der Baubeginn soll möglichst im vierten Quartal des Jahres liegen.

Ein bisschen wehmütig schaut Baasch auf die Flächen, über die die schweren Baugeräte jetzt fahren. Er kennt das Sportgelände schon, als hier noch Bullenschauen und Reit- und Fahrturniere abgehalten wurden. Und er erinnert sich an Großfeld-Handballturnier, an denen er teilgenommen hat. „Aber man muss nach vorne schauen“, sagt er, „Stillstand ist Rückgang“. Jetzt freuen der Bürgermeister und Marco Koch sich auf das Wohngebiet, das den Namen „Triangel“ tragen wird. Er hatte sich bei einer Abstimmung durchgesetzt. „Den Namen haben wir in alten Plänen von diesem Gebiet gefunden“, sagt Baasch.

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erstellt am 26.Feb.2016 | 06:11 Uhr

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