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FUSSBALL-KREISKLASSE A : Jetzt hat es auch den Wittenseer SV erwischt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisklasse A Rendsburg-Eckernförde hat Tabellenführer Wittenseer SV nun auch den ersten Fleck auf seiner bisher noch weißen Weste bekommen. Der WSV unterlag auf eigenem Platz mit 2:3 gegen Bredenbek.

shz.de von
erstellt am 29.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Am 13. Spieltag der Fußball-Kreisklasse A hat es jetzt auch den Wittenseer SV erwischt. Die Schützlinge von Trainer Peter Thede kassierten gegen den SSV Bredenbek mit 2:3 ihre erste Saisonniederlage. Erstmals auf einem Aufstiegsplatz steht in dieser Spielzeit der SV Fleckeby, der sich beim unmittelbaren Konkurrenten Eckernförde IF mit 3:2 durchsetzte. Am Tabellenende verschafften sich der SV Holtsee mit einem in der Höhe überraschend deutlichen 5:1 über den SV GW Todenbüttel und der TuS Rotenhof II mit einem 4:2 beim FSV Friedrichsholm Luft im Abstiegskampf.

FSV Friedrichsholm – TuS Rotenhof    2:4 (2:1)

Für FSV-Trainer Berndt Gosch war es kein gutes A-Klassenspiel. „Das Niveau entsprach dem Tabellenrang der beiden Mannschaften“. Die Gastgeber erwischten einen vielversprechenden Start und führten verdient mit 2:0. „Leider haben wir den Gegner dann durch unsere Fehler und einen verschossenen Foulelfmeter (66., d. Red.) stark gemacht“, ärgert sich Gosch über die einfachen und immer wiederkehrenden Aussetzer. So entführten die Gäste wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Tore: 1:0 Andreas Eggers (8.), 2:0 Holger Steensen (25.), 2:1 Sebastian Schmid (30.), 2:2 Erwin Schlegel (60.), 2:3, 2:4 Tom Brates (78., 90.+5).
Gelb-Rot: Eggers (90., Meckern, FSV)
Bes. Vorkommnis: Nori Wiepert (TuS) hält FE von Sven Danlowski (66.).


Gettorfer SC II – Osdorfer SV II   4:1 (2:1)

Es war eine klare Angelegenheit zugunsten der Hausherren, die den Nachbarn mit einer souveränen Leistung in noch größere Abstiegsgefahr brachten. „Wir benötigten zwar wieder unsere fast schon obligatorischen 15 schwachen Anfangsminuten, aber nach dem Ausgleich bestimmten wir, ohne fortan in ernsthafte Schwierigkeiten zu geraten, die Partie“, sagt GSC-Coach Christopher Sacht. Ein Sonderlob sprach er dem Unparteiischen aus: „Yusuf Yesil zeigte sich bei seinem Auftritt souverän und unauffällig“. Auf Seiten der Gastgeber war Sven Neubert Mann des Tages: Zwei Tore bereitete er vor, und eines erzielte er selbst.

Tore: 0:1 Daniel Drews (6.), 1:1 Marvin Wittern (15.), 2:1 Lasse Assenheimer (27.), 3:1 Wittern (57.), 4:1 Neubert (75.).


TSV Rieseby – FC Fockbek     4:2 (2:2)

Mit diesem Erfolg hat sich der Aufsteiger endgültig ins gesicherte Mittelfeld abgesetzt, während es für den FC, auch aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen, immer schwerer werden dürfte, sich vom Tabellenende zu lösen. Die Heimelf erwischte einen Traumstart und führte nach elf Minuten bereits mit 2:0. Die Rechnung schien einfach, doch dann kam Fockbeks Torjäger vom Dienst, Piet Schulz, und egalisierte innerhalb von fünf Minuten (12, 17.). So war die Truppe von Sönke Burkowski am Ende auf ein Eigentor angewiesen, um den Platz als Sieger zu verlassen.

Tore: 1:0 Patrick Heylmann (3.), 2:0 Florian Stuber (11.), 2:1, 2:2 Schulz (12., 17.), 3:2 Martin Satgunarajan (73., ET), 4:2 Kevin Lembke (78.).


SV Felm – Brekendorf. TSV  4:6 (2:3)

Für die Felmer ist der Zug nach oben ohne sie abgefahren. „Gegen so viele Abwehrfehler kann man gar nicht anspielen. So etwas habe ich noch nie erlebt “, zeigt sich Felms Trainer Kay Mielenz konsterniert. Die altbekannte Schwäche offenbarte sich aber erst nach rund 60 Minuten. Bis zum Zwischenstand von 4:3 (57.) lieferten sich beide Teams zunächst einen offenen Schlagabtausch. „Wir müssen uns mit unserem Restkader irgendwie in die Winterpause retten, denn die konditionellen Defizite sind eklatant. Zudem trifft unser Toptorjäger Henrik Listner – mit Ausnahme des Tores zum 2:1 – momentan keinen Möbelwagen mehr“, beschreibt Mielenz die aktuelle Situation.

Tore: 0:1 Sönke Drews (5.), 1:1 Pascal Lentfoehr (16.), 2:1 Listner (23.), 2:2 Hauke Drews (32.), 2:3 Oliver Wiesner (42.), 3:3 Tobias Suttmöller (55.), 4:3 Thorben Bull (57.), 4:4 Kai Sachteleben (78.), 4:5 Frank Haak (87.), 4:6 Wiesner (90.).

Wittenseer SV – SSV Bredenbek    2:3 (1:3)

Jede stolze Serie würde irgendwann reißen. Darüber war man sich natürlich auch beim Spitzenreiter im Klaren. „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben, denn wenn man nur über die Höhe des späteren Sieges diskutiert, vergisst man schon mal das Fußballspielen“, hofft WSV-Trainer Peter Thede auf eine heilsame Wirkung. Nach dem 1:0 hätte Pascal Diedrichsen die Führung ausbauen können (23.). Doch er brachte den Ball nicht im Tor unter. Stattdessen drehten die Gäste das Spiel dank drei Treffern von Sven-Ole Schwanebeck. „Insgesamt fehlte uns heute die Bereitschaft, um einen zweikampfstarken und sehr präsenten Gegner zu bezwingen“, analysiert Thede.

Tore: 1:0 Pascal Reimers (18.), 1:1, 1:2 Sven-Ole Schwanebeck (25., 37.), 1:3 Lasse Schwanebeck (41.), 2:3 Torben Wulf (49.).
Rote Karte: Reimers, Daniel Grubert (77., 90.+3, beide Notbremse, WSV).
Gelb-Rot: Stephen Hell (90., wdh. Foul, SSV).


SV Holtsee – GW Todenbüttel  5:1 (1:1)

Die Erleichterung über diesen Befreiungsschlag war spürbar. „Es war eine überragende, geschlossene Mannschaftsleistung. Vielleicht ist der Knoten aber auch deshalb geplatzt, weil der eigentliche Mannschaftsbetreuer, mein Bruder Fiete, mal wieder im Urlaub weilt“, scherzt Holtsees Obmann Matthias Breßler. Nach einem Foul an Rene Minack trafen die Gastgeber per Strafstoß zum 1:0 (12.). Mit einem ebenfalls unstrittigen Handelfmeter glich Todenbüttel kurz darauf aber wieder aus (16.). Das brachte die Hausherren jedoch nicht aus dem Konzept. Konzentriert wartete man auf seine Chance, und nach einer Stunde Spielzeit stellte man innerhalb von sechs Minuten die Weichen auf Sieg.

Tore: 1:0 Niklas Carl (12., FE), 1:1 Timo Ihfe (16., HE), 2:1 Christoph Franke (60.), 3:1 Andre Mankiewitz (62.), 4:1 Sebastian Kehr (66.), 5:1 Minack (85.).


Eckernförde IF – SV Fleckeby     2:3 (2:1)

Überhaupt nicht gut zu sprechen ist IF-Trainer Toni Fahn auf den Schiedsrichter, obwohl sich Eckernförders Übungsleiter sonst mit Kritik eher zurückhält: „Ich habe kein Verständnis dafür, dass man in so einem, auch aufgrund der Tabellensituation, brisanten Derby einen Achtzehnjährigen als Spielleiter ansetzt“. Nach Auffassung von Fahn gingen allen Treffern der Gäste Fehlentscheidungen voraus: „Der Strafstoß der zum 0:1 führte war ein Witz. Dem 2:2-Ausgleich, auch ein Elfmeter, ging in meinen Augen ein normaler Zweikampf voraus. Beim Freistoß der den Fleckebyern den Siegtreffer brachte, habe ich auch kein Foul gesehen“, ärgert sich Fahn, der ein Remis für das gerechtere Ergebnis gehalten hätte.

Tore: 0:1 Thorsten Matthiesen (3., FE), 1:1, 2:1 Raffael Fischer (5., 30.), 2:2 Keven Neumann (70., FE), 2:3 Jens Matthiesen (90.+4).


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