Holtsee : Jetzt auch Holtsee: Beitritt zum Naturparkverein

Auch die Gemeinde Holtsee tritt dem Naturparkverein bei.
Auch die Gemeinde Holtsee tritt dem Naturparkverein bei.

Finanzausschuss empfiehlt den Beitritt zum Naturparkverein Hüttener Berge

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13. September 2018, 16:57 Uhr

Holtsee | Hans-Claus Schnack kann aufatmen. Der rührige Vorsitzende des Naturparkvereins Hüttener Berge hat vermutlich in Kürze alle 16 Gemeinden des Amtes als Mitglied in seinem Verein. Der Finanzausschuss hat auf seiner Sitzung in dieser Woche einstimmig dem Antrag der SPD-Fraktion entsprochen und einem Beitritt zugestimmt. Jetzt fehlt noch der Beschluss der Gemeindevertretung. Bei 50 Cent pro Einwohner ist das ein Mitgliedsbeitrag von 650 Euro pro Jahr. Zuletzt hatte sich im Jahr 2016 die Gemeinde Haby dem Verein angeschlossen, es fehlte nur noch Holtsee. „Der Naturparkverein dient nicht nur dem Tourismus, sondern auch der Naherholung“, begründete der Ausschussvorsitzende Hubertus Fiedler (SPD) die Entscheidung.

Weitere 10 000 Euro lässt sich die Gemeinde Holtsee die Sanierung des Weges „Strang“ kosten“. Mit gut 250 Tonnen Recyclingmaterial soll der Weg zwischen Harfe und L 44 wieder flott gemacht werden. Niederschlagswasser kann nicht abfließen und es haben sich tiefe Furchen gebildet. „Der Weg wird überwiegend von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt“, sagte Fiedler. Aber auch Wanderer, Jogger und Radfahrer nutzten diesen. Gemeindevertreter und Landwirt Christoph Hannemann (CDU) versicherte, dass die anliegenden Landwirte den sanierten Weg instand halten werden.

Für die Erneuerung der Warmwasseraufbereitung in der Sporthalle investiert die Gemeinde rund 18 000 Euro.

Geld in die Hand nehmen muss die Gemeinde auch für den Kauf einer neuen Tragkraftspritze für die Freiwillige Feuerwehr. Aus Altersgründen ist eine Anschaffung erforderlich. Knapp 15000 Euro wird das Gerät kosten, die Gemeinde erhält einen Zuschuss von 30 Prozent, maximal 3900 Euro.

4000 Euro will die Gemeinde für die Anschaffung von zwei Defibrillatoren ausgeben. Wo die lebensrettenden Geräte angebracht werden sollen und wer die Wartung übernimmt, ist aber noch nicht entschieden.

Eine weitere Neuanschaffung ist für den Bauhof geplant. So soll ein neuer Aufsitzrasenmäher gekauft werden. Die Kosten dafür betragen etwa 5000 Euro.

Außerdem konnte Hubertus Fiedler mitteilen, dass die Gemeinde für die Sanierung der sanitären Anlagen in der Sporthalle einen Zuschuss von 70 Prozent erhält. Insgesamt gehe man bei der Sanierung von Kosten in Höhe von 103000 Euro aus.

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