Leichtathletik : Jesko Caliebe läuft in Hamburg zu zwei Titeln

Der Mittenstrecken-Läufer ist über die 400m- und 800m-Distanz erfolgreich. Hochspringerin Seline Schulenburg verteidigt ihren Landestitel.

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29. Januar 2015, 06:00 Uhr

Hamburg-Alsterdorf | Hochspringerin Selina Schulenburg vom TSV Altenholz ist nicht mehr allein erfolgreich auf der Jagd nach Titeln. Vereinskollege Jesko Caliebe (U18) hat sie bei der Landesmeisterschaft der Leichtathletik-Verbände Hamburg und Schleswig-Holstein gar übertroffen. Der Mittelstrecken-Läufer feierte mit den Siegen über 400 m (52,63 Sekunden) und mit 2:04,83 Minuten über die 800 m gleich zwei Titel. „Das war von Jesko nicht unbedingt zu erwarten“, freut sich TSV-Trainer Karsten Ralfs. Bei Schulenburg indes sind Landestitel fast eine Selbstverständlichkeit. Sie verteidigte ihren Vorjahres-Titel mit 1,73 m. Damit hat Schulenburg ihre Siegerhöhe vom U20-Wettbewerb wiederholen können. „Sie hat die vorherigen Höhen alle ohne Fehlversuch gemeistert. Nach gut fünf Monaten Wettkampfpause gewinnt sie mehr und mehr an Sicherheit“, so Ralfs.

Große Freude bereitete Ralfs Mittelstreckler Jesko Caliebe, der verletzungsbedingt nicht das geplante Trainingsprogramm abwickeln konnte. Über 400 m legte er eine neue Bestzeit hin. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, freut sich der Altenholzer. Er verwies Jonas Carstens (SC Rönnau 74) in 54,20 Sekunden deutlich auf Platz zwei. Souverän war auch sein Sieg über die 800 m. Vizemeister Henning Kunze (SG Kronshagen/KTB) hatte in 2:06,52 Minuten keine Chance.

Einen Finalplatz gab es für Janika Jans (U18) über 60 m Hürden. 9,63 Sekunden bedeuteten Rang fünf. Beke Ralfs (U18) meisterte im Hochsprung 1,50 m (12.). Hochgezogen bei den Frauen startete Lisa Groth. Mit 4,89 m stellte sie eine neue persönliche Bestleistung im Weitsprung auf und belegte Rang 16. „Sie ist sehr stabil gesprungen und wird wohl in Kürze die Fünf-Meter-Marke knacken“, glaubt Trainer Ralfs.

In der U18 startete die Eckernförderin Trine Lise Settgast. Ihre beste Leistung vollbrachte sie im Hochsprung mit 1,58 m (6.). „Das ist neue persönliche Bestleistung“, freut sich Settgast. Über die 60 m Hürden erreichte sie zudem das A-Finale mit 9,71 Sekunden. Im Finale konnte sie diese Zeit nicht wiederholen, da sie an der ersten Hürde nicht in den erforderlichen Rhythmus kam. Im Weitsprung bedeuteten 4,86 m Rang zehn. „Da habe ich leider einiges verschenkt. Sonst wäre das Finale wohl drin gewesen“, sagt Settgast. Ihre Schwester Tane Lotta startete hochgezogen in der Frauenklasse im Hochsprung. Mit 1,61 m belegte sie hier Rang drei.

Einen guten Einstand in die neue Hallensaison feierte der Ascheffeler Ole Hamann (einst LG Rendsburg-Büdelsdorf, jetzt THW Kiel) bei den Männern. Über die 60 m Hürden wurde er in 8,38 Sekunden Vizemeister und verfehlte damit nur knapp die Norm für die Deutschen Meisterschaften (8,30 Sek.).


● Alle Ergebnisse unter www. shlv.de


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