Tierische Kinderstube : Jede Menge Nachwuchs im Tierpark Gettorf

Flauschig: der junge Zwergesel.
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Flauschig: der junge Zwergesel.

Viele Jungtiere gibt es derzeit im Gettorfer Zoo zu sehen

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09. Januar 2015, 06:00 Uhr

Gettorf | Wer in diesen Tagen den Gettorfer Tierpark besucht, kann bei vielen Bewohnern der Anlage den Nachwuchs bewundern. So hat die Herde der Zwergziegen einigen Zuwachs zu verzeichnen – der jüngste wird heute drei Tage alt.

Bei den Alpakas kam das letzte Ergebnis einer Verpaarung mit Hengst Elvis Ende November zur Welt. Die Tragzeit ist bei den im Hochgebirge Südamerikas beheimateten Tieren länger als beim Menschen: Sie dauert zwölf Monate. Sie suchen die Nähe zum Menschen und beeindrucken durch ihr flauschiges Fell, das nur alle zwei Jahre geschoren wird.

Einen Monat vor den Alpakas freuten sich die Tierpfleger mit den Tapiren Rüdiger und Jule über ihr Junges, das inzwischen auf den Namen Fiete getauft wurde. Ihre Zeit verbringen die wasserliebenden Südamerikaner am liebsten in der für sie eingerichteten Wellness-Oase, für die ein Teil der Paradieshalle umgebaut wurde.

Ohne Namen muss der Nachwuchs bei den Zwergeseln auskommen, die ursprünglich auf den Mittelmeerinseln zuhause sind. Wie die Alpakas haben auch sie sehr flauschiges Fell. Noch neugieriger als die Zwergesel sind die Berberaffen und die Totenkopfaffen, bei denen sich im Spätsommer Nachwuchs einstellte. Im Unterschied zu anderen Makaken kümmern sich männliche Berberaffen intensiv um ihre Jungen und tragen sie gerne herum. Bei den Totenkopfäffchen bleiben die Weibchen in ihrer Geburtsgruppe und erben den Rang ihrer Mutter. Nicht nur Pippi Langstrumpf hatte mit Herrn Nilsson ein Totenkopfäffchen als Haustier – lange Zeit waren sie früher im Zoo-Fachhandel zu kaufen.

Wer sich nun selbst ein Bild von den Tierkindern machen möchte, hat dazu täglich von 10 bis 16 Uhr Gelegenheit. Letzter Einlass ist jeweils eine Stunde vor Schließung. Es gelten ermäßigte Wintereintrittspreise.

> www.tierparkgettorf.de

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