OIC bekommt Forschungstauchboot : „Jago“ geht ab 2019 im OIC auf Tauchgang

Dieses Modell des Forschungstauchbootes „Jago“ steht ab heute in der dm-Filiale in der Kieler Straße. OIC- Leiterin Hannah Sliwka und Mitarbeiter Gernot Gänssle freuen sich über die Teilnahme des OIC an der „Aktion Helferherzen“.
Dieses Modell des Forschungstauchbootes „Jago“ steht ab heute in der dm-Filiale in der Kieler Straße. OIC- Leiterin Hannah Sliwka und Mitarbeiter Gernot Gänssle freuen sich über die Teilnahme des OIC an der „Aktion Helferherzen“.

Nach zehn Jahren und der Konzeptänderung hat der alte Fischkutter in der Ausstellung im Ostsee Info-Center ausgedient. Geplant ist der Nachbau eines Forschungstauchbootes.

shz.de von
13. September 2018, 19:01 Uhr

Eckernförde | Bis zu 400 Meter tief kann das derzeit einzig bemannte Forschungstauchboot Deutschlands tauchen – in allen Weltmeeren ist „Jago“ seit 1989 im Einsatz. Seit zwölf Jahren ist es in Kiel bei Geomar stationiert. Bald soll es auch in Eckernförde zu besichtigen sein. Das Team des Ostsee Info-Centers (OIC) plant, das Boot mit seinen Maßen 3 x 2 x 2,5 Meter in Anlehnung an das Original 2019 in der Ausstellung aufzubauen. Das bedeutet das Ende des Fischkutters, der zehn Jahre lang in der Ausstellung als Spielstätte für die jungen Besucher gedient hat. „Es ist Zeit für eine Veränderung“, sagt OIC-Leiterin Hannah Sliwka, „mit der Konzeptänderung Anfang des Jahres macht der Kutter mitten in der Ausstellung nicht mehr wirklich Sinn.“ Das neue Ausstellungskonzept entführt den Besucher gleich nach Eintritt in die Unterwasserwelt – da sei ein Tauchboot viel sinnvoller. OIC-Mitarbeiter Gernot Gänssle hat bereits ein Modell gebaut, das ab heute in der dm-Filiale in der Kieler Straße steht. Neben der Tafel wurde das OIC für die „Aktion Helferherzen“ auserkoren. Und auf Spenden ist das Team angewiesen. Anschaffung und Transport kosten rund 50  000 Euro. Am Konzept für das Tauchboot wird noch gefeilt. „Wir sind noch in der Ideenfindungsphase“, so Hannah Sliwka. Die Kinder entführt das bespielbare Boot in die Unterwasserwelt. Über Bildschirme sind Filme zu sehen, Unterwassergeräusche verstärken das Unter-Wasser-Sein-Gefühl. Erwachsene sollen über Infotafeln über „Jago“ und seine Einsätze informiert werden.

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