Jämmerlicher Zustand

porträt kühl 1

Rekord bei Erwerbstätigen

von
13. Oktober 2017, 12:48 Uhr

Alle wollen den Kaiserhof retten und ihn wieder „in altem Glanz erstrahlen“ lassen, wie der Eigentümer Michael Mattner unserer Zeitung in dieser Woche versicherte. Schöne Worte, doch die Realität sieht im Moment ganz anders aus: Der Kaiserhof geht allmählich vor die Hunde und befindet sich in einem jämmerlichen Zustand. Der Putz bröckelt, durch geöffnete oder kaputte Fenster dringt Feuchtigkeit ein, Sträucher wachsen aus dem feuchten, zugewucherten Gemäuer, keiner kümmert sich. Aus dem Kaiserhof ist ein Schandfleck geworden. Es müsste schon ein kleines Wunder geschehen, um ihn noch zu retten. Es ist sehr fraglich, ob der marode Schuppen überhaupt noch genug Substanz für ein schickes Wohnhaus mit historischem Ambiente oder ein Hotel hat. Bleibt zu hoffen, dass der Eigentümer, wie angekündigt, tatsächlich bis Ende des Jahres ein tragfähiges Gesamtkonzept auf den Tisch legt. Oder an jemanden verkauft, der genug Lust und Geld hat, um den Kaiserhof wieder aufzupäppeln.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen