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Eckernförder Zeitung

24. November 2017 | 01:31 Uhr

Ausgezeichnet : Isarnwohld-Schüler sehen Meer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Titel Zukunftsschule geht für zwei Projekte nach Gettorf / Weitere Themen geplant

von
erstellt am 19.Jun.2015 | 06:00 Uhr

Gettorf | Seit 2006, also mittlerweile im zehnten Jahr, gibt es das Projekt „Zukunftsschule SH“. Initiiert vom Bildungsministerium des Landes und vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) werden Schulen, die den Slogan „Heute etwas für morgen bewegen“ aktiv umsetzen, ausgezeichnet. Insgesamt tragen im Land bereits 251 Schulen den Titel „Zukunftsschule“, in diesem Jahr zertifizierten und rezertifizierten sich 53 Schulen neu für den Zeitraum 2015 bis 2016. Eine davon ist die Isarnwohld-Schule, die sich erstmals am Projekt beteiligte und die in der ersten Stufe – „Wir sind aktiv“ – die Auszeichnung für zwei Projekte bekam.

Eines der Projekte war die Teilnahme am Jugendmedienwettbewerb „Meer sehen“, der vom Verein „EUCC – Die Küsten Union Deutschland“ ausgeschrieben war und bei dem die Schülerinnen und Schüler vom Offenen Kanal Kiel (OKK) unterstützt wurden. Ziel war es, Medienkompetenz und Kreativität zu fördern und einen Anlass zu geben, sich mit Meer und Küste auseinanderzusetzen. Der GeWi-Kursus Klasse 8 (Gesellschaftswissenschaften) absolvierte einen Workshop beim OKK und setzte anschließend eigene Ideen um. So wurden zwei Blogs – einer zum Thema Surfen, der andere zum Thema Kreuzfahrten – ins Leben gerufen und ein Hörbuch, das sich mit dem Müll im Meer auseinandersetzt, erstellt. Und auch ein Film mit dem Titel „Brennpunkt Meer“ wurde gedreht.

Das zweite Projekt, mit dem die Schule die Jury überzeugte, war die Teilnahme am Projekt „Europa macht Schule“, einem Programm zur Förderung der Begegnung unter Europäern, das vom Verein „Europa macht Schule“ organisiert wird. Im Rahmen dieses Projekts sammelten die Schüler der O2a im Geographieunterricht besondere Eindrücke aus Estland. Hierzu führten sie Gespräche und unternahmen weitere Aktivitäten, wie beispielsweise ein Kochen, mit der estnischen Kunstgeschichtsstudentin Eva-Erle Lilleaed (wir berichteten).

Im kommenden Jahr will die Schule dann die zweite Stufe – „Wir arbeiten im Netzwerk“ – im Rahmen der Zukunftsschule erklimmen. „Wir haben noch viele tolle Ideen und Sachen in petto“, so Lehrerin Michaela Torp-Wüstenberg vielversprechend. Die Auszeichnung Zukunftsschule hat die Isarnwohld-Schule geschafft, ein Schild am Gebäude wird in Kürze davon zeugen. Eines steht aber noch aus: Die Beiträge des Jugendmedienwettbewerbs „Meer sehen“, bei dem den Siegern attraktive Geld- und Sachpreise winken, wird noch entschieden – sowohl von einer Jury als auch durch ein Public-Voting für jedermann während der Kieler Woche an der Kiellinie am Stand des OKK. Also: Nicht nur Schiffe gucken, sondern auch eine Stimme abgeben.


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