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Aus dem Hafenausschuss : Investitionen in Stege und Mole

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ausschuss spricht sich für Erneuerung von Schwimmpontons aus. Lösung für nicht fahrende Schiffe gesucht.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 06:57 Uhr

Strande | Im Strander Hafen wartet Arbeit. Gleich drei marode Schwimmpontons, wo Segelyachten liegen, sollen erneuert werden. Für deren Austausch hat sich der Hafenausschuss am Mittwochabend ausgesprochen. „Die Stege 3, 4, und 5 stammen noch aus der Olympiazeit“, berichtete Vorsitzender Peter Siemon (CDU) am regnerischen Donnerstagvormittag vor Ort.

Die Kostenschätzung liege bei 300  000 bis 400  000 Euro. Die Arbeiten müssten ausgeschrieben werden, so Siemon. Zuvor solle die Investition noch mit dem Amt Dänischenhagen abgeklärt werden. Der Hafen ist ein Eigenbetrieb der Gemeinde. Als mögliche Folge der Maßnahme nannte der Ausschussvorsitzende eine Erhöhung der Schiffsliegegebühren – aber vermutlich erst ab 2019.

Zumal noch mehr Ausgaben ins Haus stehen. An der Spundwand der Ostmole besteht auf der Seeseite Reparaturbedarf, sagte der 80–Jährige. Es handele sich um einen Abschnitt von etwa 100 Metern. Die Kostenschätzung liegt bei rund 100  000 Euro. In diesem Fall solle ebenfalls eine Ausschreibung erfolgen.

Es gibt noch weitere Baustellen. Siemon: „Wir haben Sorgen mit Schiffen, die dauerhaft im Hafen liegen und gar nicht fahren.“ Es solle verhindert werden, dass sich letztlich die Gemeinde um die Entsorgung von Booten kümmern müsse, wenn ein Eigner abtauche. Für solch ein Verhalten kann sich Hartmut Schöler, stellvertretender Hafenmeister in Strande, verschiedene Gründe vorstellen – zum Beispiel hohe Kosten oder Streitigkeiten unter Eignern. „Wir wollen solche Fälle nicht“, betonte Siemon. Es solle daher eine gute Lösung für Hafen und Eigner gesucht werden. Der Ausschuss strebe daher eine entsprechende Änderung der Benutzungsordnung an, damit die Gemeinde nicht auf Kosten für die Beseitigung von ausgedienten Schiffen sitzen bleibe.

Was die Versorgung von Schiffen an der Ostmole mit Trinkwasser und Sprit angeht, sollen dem Ausschussvorsitzenden zufolge Fachleute Handlungsmöglichkeiten prüfen. Gleiches gelte für die Entsorgung von Fäkalien.

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