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Tag der offenen Tür : Interessant, informativ und international

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Tag der offenen Tür an der Isarnwohld-Schule / Schüler zeigten Theater, machten Musik und präsentierten rund 50 Projektarbeiten

Mädchen mit bunt bemalten Schildern führen die Besucher durch die Schule, Jungs verteilen Broschüren mit allem Wissenswerten über die Schule, Musik-Bands spielen, naturwissenschaftliche Experimente locken zum Mitmachen, Filme werden gezeigt, Theaterstücke aufgeführt, im Café International nationale und internationale Köstlichkeiten serviert: Zum Tag der offenen Tür am Freitag präsentierte sich die Isarnwohld-Schule in Gettorf wieder auf vielfältigste Art und Weise.

In einer Einführungsveranstaltung im KuBiZ (Kultur- und Bildungszentrum) erhielten Eltern und künftige Schüler der fünften Klassen des Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule Informationen rund um die Schule und ihre Angebote. Im Schulgebäude gaben Schüler und Lehrer aus allen Jahrgangsstufen in über 50 Projekten Einblicke in ihren Schulalltag. „Ich freue mich sehr, dass die Informationsveranstaltung mit über 500 Gästen so gut besucht war“, sagte Schulleiterin Marion Burkhart nach ihrer Einführungsrede erleichtert. Die vor Monaten von einigen Eltern angeheizte Stimmung gegen die geplante Unterbringung von männlichen Flüchtlingen in Nachbarschaft der Schule, die befürchten ließ, dass weniger Schüler anmeldet würden, war auch an ihr nicht spurlos vorbeigegangen. Sie dankte ihrem Kollegium für das Engagement bei der Gestaltung der Veranstaltung und betonte, wie stolz sie auf ihre Schüler sei, die freiwillig ihre Projektarbeiten präsentierten.

„Es ist toll für die Schüler sich zu präsentieren und zu zeigen, was wir hier so machen“, erklärte Michaela Torp-Wüstenberg. Sie unterstützte die Schulleitung bei der Organisation der Veranstaltung, unterrichtet Deutsch und Geographie an der Schule. Ihre Klasse etwa, die 9g, hat eine Broschüre erstellt, die Eltern und neuen Schülern helfen soll, sich zu informieren und zu orientieren. Die Klasse 8e von Klassenlehrerin Anne Zander zeigte Besuchern, was so alles im Wasser lebt und ließ sie diese wundersame Welt inklusive Pantoffeltierchen unter dem Mikroskop beobachten. Die Schüler Jonas Arp und Marle Winter meinten: „Es ist schon interessant, wie die sich aus dem Nichts entwickeln.“

Im Chemielabor fügten sich Lea Fischerkeller und Jasmin Machill mit Kunstblut Wunden zu. Ein beliebtes Fotomotiv. „Das Blut lässt sich aus Eisenchlorid und Kaliumthiocyanat leicht selber herstellen“, verrät Chemielehrerin Maren Binge. Im Raum neben der Caféteria zeigte das Streitschlichter-Team mit Schülern aus unterschiedlichen Klassenstufen in Rollenspielen, wie Kontrahenten in Konflikten ihre Gefühle und Interessen klar und verständlich zum Ausdruck bringen können, um eine Lösung ohne Verlierer zu finden.

Im Café International präsentierten Flüchtlinge, die in Gettorf wohnen, Spezialitäten aus ihrer Heimat Syrien, Afghanistan oder Libyen und erzählten in Interviews, wie es in ihren Ländern zugeht und warum sie geflohen sind. „Das Café war uns ganz wichtig“, betonte Lehrerin Anne Dworschak. „Wir haben mittlerweile über 20 ausländische Schüler hier an der Schule. Sie sind Teil des Schulalltags. Hier im Café sollen die Eltern sehen, dass sie Menschen sind wie du und ich.“

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