Eckernförde : In zwölf Monaten zum Tourismuskonzept 2030

Sollen noch mehr Großveranstaltungen wie das Strand Open Air stattfinden oder eher weniger?
Sollen noch mehr Großveranstaltungen wie das Strand Open Air stattfinden oder eher weniger?

Von der Analyse zu konkreten Maßnahmen: So soll der Prozess für ein neues Tourismuskonzept aussehen.

shz.de von
12. September 2018, 15:47 Uhr

Eckernförde | Wie soll es weitergehen mit dem Tourismus in Eckernförde? Verträgt die Stadt noch mehr Gäste, oder ist die Grenze erreicht? Diese Fragen gilt es beim Prozess zur Fortschreibung des Tourismuskonzeptes zu klären. Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Eckernförde Touristik und Marketing Gesellschaft (ETMG) hat im Wirtschafts- und Finanzausschuss dargelegt, wie er sich den Projektablauf vorstellt. Zehn bis zwölf Monate setzt er dafür an. Konkrete Termine gibt es noch nicht.

Zunächst geht es um die Gründung einer Lenkungsgruppe, um die Analysen von Trends und Märkten sowie von Kommunikationsprozessen und um die Analyse erhobener Daten. Am Ende der ersten Phase steht eine Einwohnerversammlung als Auftakt.

Danach, in Phase 2, wird ermittelt, wer in Eckernförde warum Urlaub macht. Ziel ist es herauszufiltern, welche Vorlieben und Gewohnheiten die Touristen haben. Bei einer Zukunftswerkstatt ist die Mitarbeit der Öffentlichkeit gefragt. Am Ende werden konkrete Maßnahmen zur Umsetzung erarbeitet.

Zum Schluss erfolgt eine erneute Einwohnerversammlung und werden die Maßnahmen umgesetzt.

Zwei Dinge sind schon geschehen: Zum einen hat ein externes Unternehmen über 300 Telefoninterviews mit Eckernförder Bürgern zum Thema „Tourismusakzeptanz“ geführt. Die Auswertung läuft, Ergebnisse stehen noch nicht fest. Zum anderen hat Stefan Borgmann auf der Homepage www.ostseebad-eckernfoerde.de einen Reiter „Eckernförde 2030“ platziert. Mit einem Klick kann der Besucher den Prozess verfolgen und selbst daran teilnehmen.

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