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Fussball-Kreisliga : In Osterby hängt der Haussegen schief

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Osterbys Trainer Nico Stocks führte mit seinem Team Gespräche über die fehlende Einstellung. Beim kommenden Gegner aus Wittensee läuft dagegen vieles rund. Das Kellerduell des Spieltags steigt in Waabs.

Eckernförde | In der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde muss sich der 1. FC Schinkel gegen „Angstgegner“ TSV Karby behaupten, um weiter ein gewichtiges Wort im Aufstiegsrennen mitsprechen zu können. Am Tabellenende hofft der SV Fleckeby darauf, mit einem Auswärtssieg gegen den ebenfalls gefährdeten TSV Waabs den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren.

1. FC Schinkel – TSV Karby         Sbd., 14 Uhr

Dass der 1. FC Schinkel mit den vermeintlich „Kleinen“ der Liga so seine Probleme hat, wissen sie zwar auch in Karby, dennoch ist TSV-Fußballobmann Roger Behrens wenig optimistisch: „Aufgrund unserer Personalsituation und der Vorgeschichte aus der vergangenen Saison, wo wir mit zwei Unentschieden dem FC die Meisterschaft verhagelt haben, glaube ich nicht, dass wir und viel ausrechnen können.“ Dennoch haben die Karbyer zuletzt auch gegen Audorf gezeigt, dass sie gegen spielstarke Mannschaften mithalten können. Nur fehlen mit Alexander Luft, Max Gülzner und Torwart Andre Markus drei Säulen im TSV-Spiel. „Wir müssen sehen, dass wir das Ergebnis in Grenzen halten“, so Behrens, der von Understatement aber nichts wissen will. „Schinkel wird es sicher kein drittes Mal passieren, dass sie gegen uns Punkte liegen lassen.“

TSV Waabs – SV Fleckeby        Sbd., 15 Uhr

Dieses Spiel ist für beide Teams enorm wichtig. Die Waabser haben ihre kleine Positivserie mit sieben Punkten aus drei Spielen wieder eingebüßt. Die Fleckebyer brauchen als Tabellenletzter natürlich sowieso jeden Punkt, zumal das letzte Erfolgserlebnis auch schon länger zurückliegt. „Waabs ist ähnlich stark wie wir, da müssen wir einfach punkten“, zeigt sich Fleckebys Trainer Francois Cassini kämpferisch. Jedoch wird das Vorhaben kaum gelingen, wenn die Abwehrleistung des Aufsteigers ähnlich schwach bleibt, wie in den vergangenen vier Partien, in denen der SVF satte 21 Gegentreffer kassierte. „Wir werden ja oft nicht ausgespielt, sondern bekommen dumme Tore nach katastrophalen Fehlern“, weiß Cassini wo der Schuh drückt.

Büdelsdorfer TSV – Osdorfer SV       Sbd., 16 Uhr

Es scheint so, als ob sich die Kreisligavereine damit abgefunden haben, dass der Büdelsdorfer TSV in diesem Jahr die Ausnahmemannschaft stellt. Die Auftritte des BTSV bestätigen das jedoch auch eindrucksvoll. Auch die Osdorfer fahren ohne große Ambitionen zum Verbandsligaabsteiger. Trainer Jens-Uwe Lorenzen sagt: „Oberstes Ziel muss es sein dort nicht unter die Räder zu kommen. Natürlich ist immer etwas möglich, aber dafür muss dann schon alles zu unseren Gunsten zusammenkommen.“ Durch den 3:0-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen Waabs sind die Osdorfer jedoch was die Punkte betrifft im Soll und können ohne Druck beim Meisterschaftsfavoriten aufspielen.

SG BSV/EMTV – TSV Vineta Audorf    So., 14 Uhr

Nach dem Büdelsdorfer TSV ist an diesem Spieltag schon wieder ein Topteam zu Gast in Barkelsby. „Die sind gut drauf und werden sicherlich versuchen, bis zur Winterpause noch ein paar Punkte nach ganz oben gut zu machen“, weiß SG-Spielertrainer Stefan Truelsen um die gehobenen Ansprüche des kommenden Gegners aus Audorf. Doch seine Elf verkaufte sich trotz der hohen Niederlage gegen den BTSV ganz gut. „Wir haben den Mut noch nicht verloren, auch wenn da so eine kleine Verschwörung gegen uns im Gange ist“, sagt Truelsen mit einem Augenzwinkern und meint einige unglückliche Elfmeterentscheidungen sowie Pech bei abgefälschten Schüssen. Als kleinen Hoffnungsschimmer hat Truelsen beim Gegner eine launische Art ausgemacht. „Wir werden versuchen, dass Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten“, sagt Truelsen und hofft, dass dann vielleicht auch Glücksgöttin Fortuna seinem Team mal wieder hold ist.

Eckernförder SV II – SG Felde/Stampe     So., 14 Uhr

„Die zwei Gegentore in Fleckeby waren total unnötig, aber trotzdem hoffe ich, dass der 6:2-Sieg für uns eine Befreiung war“, sagt ESV II-Trainer Töns Dohrn. Mit der SG Felde/Stampe sieht er einen Gegner auf Augenhöhe am Sonntag zu Gast. „Die sind, wie wir, eine Wundertüte. Sie haben aber einige beachtliche Ergebnisse gehabt“, weiß Dohrn, dass Respekt angebracht ist. An der Verwertung der Großchancen müsse sein Team weiter arbeiten. Als Führungsspieler fallen Christoph Petersen und Dirk Wallochny aus, dennoch will Dohrn nicht zuviele neue Gesichter aus der Ligamannschaft einbauen. „Ich glaube, dass es in unserer derzeitigen Lage nicht förderlich wäre“, sagt der ESV-Coach.

TuS Bargstedt – VfR Eckernförde      So., 14 Uhr

Die Eckernförder sind auf der Suche nach Konstanz am Sonntag in Bargstedt schwer gefordert. „Es ist leider seit Jahren unser Problem, dass wir zu unkonstant sind. Nach dem 5:1 in Osterby wäre es schön gewesen, wenn wir den Schwung mit ins nächste Spiel genommen hätten“, sagt VfR-Spieler Lukas Kommorovski. Doch gegen die Jevenstedter gab es ein 1:4 und so kommen die Eckernförder nicht so recht raus aus der brenzligen Tabellenzone. Die Bargstedter und ihre Spielweise sind für Lukas Kommorovski kein Geheimnis: „Sie spielen gerne mal mit langen Bällen und sind sehr robust.“ Ebenso sind im Lager der Rasensportler die Stärken des Gegners durchaus bekannt. „Sie sind Zuhause schwer zu besiegen und verfügen über eine gute Abwehr“, sagt Kommorovski, der darauf hofft, dass er und seine Mitspieler einfach wieder ihr fußballerisches Potenzial abrufen.

Osterbyer SV – Wittenseer SV        So., 14 Uhr

Gegensätzlicher könnte die Stimmung in beiden Vereinen gerade kaum sein. Während die Osterbyer nach dem 3:3 in der Vorwoche bei Borussia 93 Rendsburg eine Ansprache von Trainer Nico Stocks zu hören bekamen, in der es vor allem um die richtige Einstellung sowie um Positionstreue und das Einhalten von Absprachen ging, hat der Wittenseer SV mit dem 2:2 gegen Schinkel wieder einmal gezeigt, was mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit alles möglich ist. „Wir sind im Abstiegskampf. Von der Qualifikation für die Kreishallenmeisterschaften müssen wir nicht mehr reden“, sagt Stocks und fügt hinzu: „Das haben wir uns ja selber zuzuschreiben.“ Auch wenn einige Spieler dazu neigen ihren eigenen Schuh runter zu spielen, kann Stocks personell keine neuen Reizpunkte setzen. Dafür ist der Kader zu schmal. Gegen Wittensee fordert er dennoch einen Heimsieg. „Fußballerisch haben wir das drauf, aber wir wollen zu oft zaubern ohne zu kämpfen.“ Genau anders herum, macht es der WSV. Die Thede-Elf überzeugt durch eine gute Defensivleistung und eine gute Organisation auf dem Platz. „Die Ordnung und Disziplin auf dem Feld sowie die mannschaftliche Geschlossenheit macht sich bei uns auf dem Punktekonto bemerkbar“, sagt Thede, der auch aus Osterby gerne zumindest einen Punkt mitnehmen will.

 

Weitere Begegnung: TuS Jevenstedt – Borussia 93 Rendsburg (So., 14 Uhr).

 

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erstellt am 31.Okt.2014 | 06:00 Uhr

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