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Mofa-Rennen in Lindau : In Lindau knattern die Mofas

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

12. Lindauer Mofa-Rennen / Circa 1000 Zuschauer werden erwartet / Sander Weg zwischen Revensdorf und Neu-Revensdorf Einbahnstraße

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erstellt am 24.Mai.2017 | 07:47 Uhr

Lindau | Wenn „Heini“ ruft, dann kommen sie aus allen Richtungen angeknattert. Auf dem Heinhof in dem Ortsteil Revensdorf messen sich am Sonnabend auf einer Strecke, die zur einen Hälfte aus Grasland und zur anderen Hälfte aus Getreideland besteht, circa 35 Teams aus Mofafahrern in einem „Dreistunden plus drei Runden- Rennen“. Die Veranstaltung wurde von dem „MFG Geiler Keiler“ ins Leben gerufen, jedoch entschied sich dieser das Rennen nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Damit die Mofa-Fans aber nicht ganz verzichten müssen, organisiert Clubmitglied Rüdiger Hein „Heini“ ein Mofa-Rennen in Eigenregie. „Das hat schon so einen Kultstatus, das konnte ich nicht einfach ganz ausfallen lassen“, erklärt Hein.

Viele Teams haben sich bereits angemeldet Kurzentschlossene haben die Möglichkeit sich bis Freitagabend bei Hein anzumelden, um bei dem Spektakel dabei zu sein.

Start ist um 15 Uhr. Jedes Team besteht aus zwei, maximal drei Personen, die sich untereinander abwechseln können. „Am Ende werden die Runden gezählt und es gibt eine Siegerehrung“, so Hein, der seit dem ersten Mofa-Rennen mit dabei ist. Er rechne mit bis zu 1000 Zuschauern. Deshalb wird der Sander Weg zwischen Revensdorf und Neu-Revensdorf ab Sonnabend morgen zur 30-Zone und zur Einbahnstraße, damit die vielen Zuschauer eine Parkmöglichkeit haben. Die Zuschauer haben freien Eintritt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

„Der einzige Unterschied zum Original ist, dass es keine große Aftershow-Party geben wird“, erklärt Hein. Die soll dann im nächsten Jahr wieder stattfinden, wenn der MFG-Geiler Keiler das Rennen wieder veranstaltet.

Anmelden können sich alle Interessierten ab 13 Jahren mit Mofas bis Baujahr 1995 und einem 50 - Kubik- Motor. Die Teams treten in verschiedenen Klassen gegeneinander an. In der Klasse „Klassik“, müssen die originalen Anbauteile vorhanden sein, während beim „Freestyle“ der Fantasie der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt sind. „Inwiefern die Fahrer an der Geschwindigkeit drehen ist ihnen selbst überlassen“, erklärt Hein. Die Schnelligkeit allein müsse aber kein automatischer Sieg bedeuten, denn das Mofa muss die drei Stunden und drei Runden auch überstehen, erklärt Hein.

Junge und unerfahrene Teilnehmer tragen orangene Westen. „Auf unsere Jüngsten haben wir immer ein besonderes Auge, Sicherheit geht natürlich vor.“

Wer am Ende gewinnt sei fast nebensächlich, im Vordergrund stehe der Spaß, sagt Hein. Jedes Team bekommt einen Pokal. Das Mofa-Rennen hat schon einen großen Bekanntheitsgrad. So reisen die Teilnehmer teilweise aus Hamburg und Dithmarschen an. „Einer kommt sogar aus England eingeflogen“, freut sich der Organisator.

Nach dem Rennen soll der Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Anmeldungen nimmt Hein noch bis Freitagabend unter der Telefonnummer 04346/41  00  07 entgegen. Der Hein Hof befindet sich im Sander Weg 36 in Revensdorf.

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