Neue Shopping-Queen aus Kiel : „In Kiel kann man toll shoppen“

Vor dem berühmten Shopping-Queen-Bus: Alice Dziacka aus Kiel hat bei der beliebten Serie mitgemacht.
Vor dem berühmten Shopping-Queen-Bus: Alice Dziacka aus Kiel hat bei der beliebten Serie mitgemacht.

Alice Dziacka aus Kiel ist die neue Shopping Queen. Ein Interview zu Geheimtipps, Guido Maria Kretschmer und Stress vor der Kamera.

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04. Oktober 2019, 16:59 Uhr

KIEL | Mit Mode kennt sich die 26-jährige Alice Dziacka aus Kiel aus. Das hat die Social-Media-Managerin in dieser Woche vor tausenden von Zuschauern im Fernsehen bewiesen, als sie zur neuen Shopping-Queen von Kiel gekürt wurde.

Im Interview mit Jana Walther erzählt Alice Dziacka von ihren Erlebnissen im pinken Shopping-Queen-Bus, spricht über die Veränderungen von Kiels Innenstadt und verrät, wo es noch besondere Läden abseits von großen Modeketten zu finden gibt.

Was bedeutet Mode für Sie persönlich?
„Einfach alles. Ich war schon als Kind total vernarrt in Mode. Auf alten Fotos sieht man mich mit auffälligen Hüten, Glitzerschuhen und Sonnenbrille. Mode ist für mich eine starke Ausdrucksform. Mit Kleidung spiegelst du einen großen Teil deiner Persönlichkeit wider, kannst aber auch in verschiedene Rollen schlüpfen. Das liebe ich daran.“


Warum haben Sie sich dazu entschlossen, bei Shopping-Queen mitzumachen?
„Ich habe mich bereits zum zweiten Mal beworben. Da es beim ersten Mal nicht geklappt hatte, wollte ich mein Glück erneut versuchen. Meine Mama ist der größte Shopping-Queen-Fan und sie schaut die Sendung wirklich jeden Tag. Mit ihr gemeinsam in dem Bus sitzen und dieses Erlebnis teilen: Das wollte ich unbedingt einmal im Leben machen.“


Jetzt mal ehrlich: Ist es wirklich immer so stressig mit der Zeit oder animiert auch das Kamerateam dazu, ein bisschen Panik zu schüren, damit die Sendung aufregender wird?
„Tatsächlich hat man wirklich nur vier Stunden Zeit – in Wirklichkeit sogar noch weniger, denn einige Szenen müssen wegen der Schnittbilder mehrmals gedreht werden. Besonders beim Schmuck ist das gemein. Alles muss wieder genau wie vorher hingehängt werden, damit die Kamera dasselbe Bild noch einmal aus einer anderen Perspektive einfangen kann.“
Das Motto der Woche lautete „Love is in the air – Finde das perfekte Hochzeitsoutfit neben der Braut“. War das eine leichte Aufgabe?
„Ganz und gar nicht. Ich habe mich auch nicht darüber gefreut, als Guido das Motto verkündet hat.“


Welches Thema hätten Sie denn gerne gehabt?
„Ich hätte mich über das Thema Radlerhosen gefreut. Die sind gerade voll im Trend und gut kombiniert sehen sie super aus. Ich habe selber drei Stück im Schrank.“


In der letzten Folge ging es nach Berlin zu Guido Maria Kretschmer. Wie ist der Modedesigner persönlich?
„Er ist tatsächlich ziemlich klein – aber wirklich super sympathisch. Er kommt genauso wie im Fernsehen rüber und er war so süß zu uns allen. Ich war wirklich begeistert und habe mich gefreut, ihn zu treffen.“


Sie gehen in Ihrer Freizeit viel shoppen. Ist Kiel ein guter Ort für Modeverrückte?
„Teils teils – Kiel hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert. Besonders in der Innenstadt wechseln die Geschäfte häufig und dass zum Beispiel Zara aus Kiel verschwunden ist, finden viele noch immer sehr schade – mich eingeschlossen.

Trotzdem denke ich, dass es immer noch viele individuelle inhabergeführte Läden gibt, zum Beispiel in der Holtenauer Straße. In einer der Boutiquen habe ich auch mein Outfit gefunden.“


Was sind denn die Hot-Spots für Shoppingliebhaber in Kiel?
„Die Holtenauer Straße ist tatsächlich der Ort für besondere Läden. Hier gibt es zum Beispiel seit einem Jahr mit Edelmädel ein junges, frisches Konzept von Mode. Ähnlich ist es auch bei Küstenmädchen, wo besonders auf skandinavische Labels gesetzt wird. In Kiel kann man toll shoppen, man muss eben nur wissen wo.“


Um den Textil-Discounter Primark, welcher bald in die Landeshauptstadt kommen soll, gibt es derzeit eine rege Diskussion. Die einen freuen sich, die anderen empfinden das Geschäft als Schandfleck.
„Ich persönlich habe auch lieber weniger und dafür Kleidung von besserer Qualität im Schrank. Für Basics und Accessoires gehe aber auch ich zu den größeren Ketten und werde hier fündig. Und wer weiß: Vielleicht zieht Primark wieder mehr Menschen in die Innenstadt, die dann auch in den umliegenden Läden einkaufen gehen.“

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