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Altenholz : In Höhen und Tiefen ein Mann der FDP

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Liberale ehren Jens Ruge für 50 Jahre Wirken in der Partei

Zurück ins Jahr 1964: Der Posträuber Charles Frederick Wilson flieht aus dem Gefängnis in Birmingham, der britische Schriftsteller Ian Fleming, Schöpfer des Geheimdienstagenten James Bond, stirbt mit 56 Jahren nach einem Herzanfall, und Jens Ruge legt mit dem Eintritt in die FDP den Grundstein für sein
liberales Lebenswerk. Zahlreiche Wegbegleiter würdigten ihn anlässlich der 50-jährigen Mitgliedschaft mit einem Empfang im Ratssaal.

Unter den Gästen nicht nur Prominenz wie FDP-Generalsekretärin Nicola Beer, der Landesvorsitzende Dr. Heiner Garg, der Ehrenvorsitzende der Liberalen in Schleswig-Holstein Dr. h.c. Jürgen Koppelin und Abgeordnete des Kieler Landtags und der Altenholzer Gemeindevertretung, sondern auch viele junge Liberale, die Ruge unter seine Fittiche genommen und denen er zur Seite gestanden hat und steht.

Die Kreisvorsitzende der FDP, Regine Schlegelberger-Erfurth, gab einen Überblick über das Wirken des 76-Jährigen, den sie als „homo politicus“ bezeichnete. Unter seiner Mitwirkung wurden für den Kreis bis heute nachwirkende Weichen gestellt – etwa mit der Umwandlung der Rechtsform des Kreiskrankenhauses in eine GmbH, ­der Einrichtung einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, das die Wirtschaftsansiedlung im Kreis
stärken und den Kreis nicht zuletzt vor unnötigen Steuerzahlungen bewahren sollte, und der Gründung der Abfallwirtschaftsgesellschaft, von deren günstigen Entsorgungsgebühren die Bürger profitierten, so Schlegelberger-Erfurth. Die Einbindung der Bürger sei ihm stets ein Anliegen gewesen, was sich auch in der Einführung einer Einwohnerversammlung vor jeder Gemeindevertretung in Altenholz zeigte. „In der FDP, deiner politischen Heimat seit 50 Jahren, hast du dir in Altenholz, auf Kreis- und Landesebene den Ruf einer grauen Eminenz erworben. Grau bezieht sich hier nicht auf graue Haare, sondern voller Hochachtung auf die grauen Zellen“, hob Schlegelberger-Erfurth anerkennend hervor.

„Die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft ist für mich eine große Anerkennung für geleistete ehrenamtliche Arbeit“, entgegnete Jens Ruge. Wichtiger noch als die Mitgliedschaft seien 49 Jahre ununterbrochene ehrenamtliche Tätigkeit für die Partei und vor allem die Umsetzung der liberalen Vorstellungen vom Zusammenleben der Menschen in einem freiheitlichen Staat. Ruge: „Die FDP hat mir und vielen Mitstreitern die Chance gegeben, für die Mitmenschen bessere Lebensbedingungen zu schaffen beziehungsweise anzuregen. Ich habe viele Höhen und Tiefen in und mit der FDP erlebt, aber auch Erfolge gehabt. Das wirft man nicht weg, auch wenn es mal nicht so gut läuft wie jetzt auf Bundesebene.“

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erstellt am 29.Aug.2014 | 06:00 Uhr

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