3. Handball-Liga : In eigener Halle Stärke zeigen

Kreisläufer Kjell Köpke will mit dem TSV Altenholz die heimische Edgar-Meschkat-Halle zu einer Festung machen, in der es für die Gäste nichts zu holen geben soll.
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Kreisläufer Kjell Köpke will mit dem TSV Altenholz die heimische Edgar-Meschkat-Halle zu einer Festung machen, in der es für die Gäste nichts zu holen geben soll.

In der 3. Handball-Liga Nord empfängt der TSV Altenholz am Sonnabend, ab 19.30 Uhr, die TS Großburgwedel. Altenholz’ Co-Trainer Sebastian Opderbeck spricht von einem „ganz unangenehmen Gegner“.

shz.de von
12. September 2014, 06:00 Uhr

Altenholz | Bislang läuft es noch nicht so richtig rund in der 3. Handball-Liga der Männer für die „Wölfe“ des TSV Altenholz. Zum Saisonauftakt wurde Aufsteiger Flensburg/Handewitt II knapp 29:28 besiegt, beim Stralsunder HV gab es mit dem 27:29 eine Niederlage in letzter Minute. Jetzt kommt mit der TS Großburgwedel am Sonnabend, 19.30 Uhr, der derzeitige Tabellenvorletzte. „Wir dürfen nicht glauben, dass mit Großburgwedel eine Kaspertruppe anreist. Es ist ein ganz unangenehmer Gegner“, hat der Altenholzer Co-Trainer Sebastian Opderbeck Respekt vor den Gästen und sieht das Spiel nicht als Selbstgänger.

Während sich die Spielsysteme der anderen Mannschaften mehr und mehr annähern, hat Großburgwedel sein eigenes System entwickelt, die Spielzüge vorzutragen. „Man muss sich bei Großburgwedel immer wieder neu auf jeden Angriff einstellen“, berichtet Opderbeck, dass die Gäste auch mit einem recht wurfgewaltigen Rückraum aufwarten, der immer wieder für Überraschungen sorgen kann. Für die „Wölfe“-Deckung heißt das, von Beginn an konzentriert in der Defensive zu arbeiten und die Räume frühzeitig gegen Kay Behnke, Carl-Philipp Seekamp, Thimo Kirsch und die anderen dicht zu machen. „Wir haben aus dem Stralsund-Spiel noch einiges gutzumachen“, erwartet Opderbeck gerade in eigener Halle eine weitere Steigerung im Defensivbereich. Vor allem darf die Konzentration nie nachlassen.

„Es gibt vielleicht ein oder zwei Mannschaften, gegen die wir zu Hause verlieren dürfen. Wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir alle anderen Teams in eigener Halle schlagen“, hat Opderbeck den Spielern noch einmal nachhaltig eingeprägt. Im Angriff läuft es bei den „Wölfen“ schon recht gut. Die Mannschaft erzielt genügend Treffer. Gegen Großburgwedel wird Max Lipp nach Verletzungspause wieder mit dabei sein. Auch Torwart Florian Hossner steht zur Verfügung. Als schwerwiegender hat sich dagegen die Verletzung von Thies Volquardsen entpuppt. „Er wird wohl länger ausfallen“, erklärt Co-Trainer Opderbeck, dass sich Volquardsen an den Bändern des Daumens erheblich verletzt hat. Er wird auf keinen Fall spielen können.

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