FUSSBALL : „In Eckernförde wurden die Weichen gestellt“

Wie ein Teppich: Der Rasen am Bystedtredder ist einmal mehr in einem hervorragenden Zustand.
Wie ein Teppich: Der Rasen am Bystedtredder ist einmal mehr in einem hervorragenden Zustand.

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli bestreitet heute sein erstes Testspuel in Eckernförde – einem Ort, an dem seinerzeit die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt wurden.

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21. Juni 2014, 06:00 Uhr

Nicht nur der Eckernförder SV freut sich auf das Testspiel (vgl. Artikel oben). Auch die St.Paulianer dürften fast nur positive Erinnerungen an das Ostseebad haben. Im Januar 2008 trafen sich alle wichtigen Personen des Vereins im Stadthotel. Es knallte nach einer Fehlplanung beim Neubau des Stadions. Aber es blieb produktiv. Aufsichtsrat, Präsidium, Trainer, Sportchef – alle saßen zusammen und tüftelten gemeinsam an der Zukunft des Vereins. In Vereinskreisen werden diese Strategiegespräche über die Zukunft, die Struktur oder die Finanzlage des FC St. Pauli als richtungweisend angesehen. Im selben Jahr gelang den Kiezkickern der so wichtige Aufstieg. „In Eckernförde wurden die Weichen dafür gestellt, wo wir jetzt stehen“, sagen nicht wenige Stimmen im Verein.

Dass sich der Zweitligist auch bei seinem heutigen Besuch in Eckernförde wieder wohl fühlt, ist ziemlich sicher. Die Verantwortlichen beim ESV haben alles dafür getan, um den Profis einen würdigen Rahmen zu schaffen. Allein zweimal wurde der Rasenplatz unter der Woche gemäht und abgesammelt. Auch Offizielle des FC St. Pauli machten sich vor Ort ein Bild und konnten gute Nachrichten nach Hamburg schicken. Sogar ein Teil des B-Platzes, der auch als Parkplatz dient, wurde extra für die Gäste aus der Hansestadt hergerichtet, da Trainer Roland Vrabec seinen gesamten Kader mitbringt, und gerne alle Reservisten auch in Bewegung sehen möchte. Die Zielvorgabe des Vereins ist in diesem Jahr unverändert – der FC St. Pauli will zu den besten 25 Mannschaften in Deutschland gehören.

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