Hohe Auszeichnung : Imland-Klinik punktet mit Dr. Oehme und der Endoprothetik

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Im „Focus“-Ranking landet die Imland-Klinik Eckernförde unter den „Top-Adressen“ deutscher Kliniken. Der Chefarzt der Orthopädie, Dr. Steffen Oehme, und seine Endoprothetik verschaffen dem Haus ein hohes Renommée.

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11. Dezember 2014, 06:12 Uhr

Wer sich in den nächsten Monaten ein neues Hüft-, Knie- oder Schultergelenk implantieren lassen muss und sich für diesen Eingriff das neue Zentrum für Gelenkersatz in der Imland Klinik Eckernförde unter der Leitung von Chefarzt Dr. Steffen Oehme ausgesucht hat, muss etwas Geduld mitbringen. Die OP-Pläne sind bis Ostern voll, nur Notfälle können noch zwischengeschoben werden. Die hohe Nachfrage aus dem gesamten norddeutschen Raum hat ihren Grund: die Eckernförder Orthopädie mit dem Endoprothetikzentrum genießt sowohl in der Fachwelt wie auch bei den Patienten einen sehr guten Ruf. Und der ist jetzt auch in einem von der Zeitschrift „Focus“ herausgegebenen bundesweiten Ranking der besten Kliniken und Mediziner bestätigt worden. Diese Auszeichnung als eines der in diesem Bereich tätigen „Top-Krankenhäuser Deutschlands“ wiegt um so schwerer, weil der noch in Bau befindliche Endoprothetik-Neubau noch nicht einmal eingepreist ist. Dieser Umstand dürfte für die Platzierungsaussichten in den nächsten Jahre sehr förderlich sein.

Gestern lagen gleich zwei Urkunden auf dem Tisch: eine für den Imland-Standort Eckernförde, eine für die Abteilung Orthopädie. Geschäftsführer Martin Wilde und die Ärztliche Direktorin Petra Struve würdigten die Leistungen der verantwortlichen Mediziner. Allen voran die des vor zweieinhalb Jahren eingestiegenen Orthopäden, Gelenkersatz-Spezialisten und Chefarzt der Endoprothetik, Dr. Steffen Oehme. Mit Oehme hat das Eckernförder Haus einen renommierten Spezialisten gewinnen können, auf dessen Schultern große Hoffnungen ruhen. Unter seiner Leitung ist die Endoprothetik mit 60 von gut 200 Betten – davon bis zu 36 im Neubau – zur größten und modernsten Abteilung des Hauses geworden. Und auch in Zukunft wird angesichts der demografischen Entiwcklung und begrenzter Haltbarkeit der Implantate von derzeit 15 bis 20 Jahren ein deutlich steigender Bedarf an Gelenkersatz-Operationen prognostiziert. Nicht nur bei der Bettenzahl stehen die Zeichen auf Erweiterung, auch das ärztliche und pflegerische Personal ist deutlich aufgestockt worden. Neben dem Chefarzt, einem Leitenden Oberarzt und zwei Oberärzten gibt es 6,5 Assistenzarztstellen sowie eine personell verstärkte Physiotherapie und Krankenpflege. Ende des Jahres werden rund 800 Operation durchgeführt worden sein, damit nimmt die kleine Eckernförder Klinik bundesweit eine Spitzenstellung ein, sagte Chefarzt Dr. Oehme.

„Wir sind mächtig stolz auf unseren Standort“, sagte Imland-Geschäftsführer Martin Wilde, der sich zusammen mit Petra Struve darüber freute, dass „die hohe Qualität der Arbeit“ eine anerkannte Auszeichnung gefunden habe. „Das ist etwas ganz Besonderes“, sagte Wilde. Für Steffen Oehme nicht mehr so ganz, denn schon in seiner Damper Zeit ist er mehrfach von „Focus“ als einer der Top-Orthopäden ausgezeichnet worden – seit 2010 das fünfte Mal in Folge als einziger Arzt in Schleswig-Holstein, wie er ausführte. Ihn freut besonders, dass erstmals auch die Eckernförder Klinik davon profitiert.

Für diese Prüfung und dieses Ranking kann man sich übrigens nicht bewerben – man wird ausgewählt und quasi berufen. Wer verschiedentlich positiv auffällt, etwa im Kollegenkreis, bei Vorträgen auf Kongressen oder durch besonders gute Patientenrückmeldungen, gerät in den Fokus von „Focus“. Was folgt, sind intensive Befragungen zum operativen Geschäft, Behandlungsergebnissen, Komplikationsraten, der Personalsituation, Zertifizierungsverfahren sowie Recherchen und Umfragen der Fachredaktion und von Experten. Lohn dieser Mühe kann dann – wie im FallDr. Oehmes und der Imland-Klinik Eckernförde – ein vorderer Platz unter den Top-Adressen in Deutschland sein. Und dafür dürfte dieser Aufwand berechtigt sein.

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