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Zukunftsinvestition : Imland Klinik investiert in neues Gelenkzentrum

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Startschuss für das neue Gelenkzentrum der imland Klinik ist gefallen. Auf zwei Etagen entstehen in den nächsten sieben Monaten Patientenzimmer zwischen 33 und 38 Quadratmetern mit Sitzecken, großen Bädern sowie kleinen Terrassen im Erdgeschoss.

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erstellt am 06.Mai.2014 | 06:16 Uhr

Die Trockenheit der vergangenen Wochen hat den Boden hart werden lassen. Daher mussten Chefarzt, Geschäftsführer und Architekt ihre blitzblanken Spaten mit aller Kraft ins Erdreich stoßen. Der erste Spatenstich für den Neubau des Gelenkzentrums an der imland Klinik Eckernförde gestern Nachmittag war zwar etwas mühevoll, die Zukunft des Hauses mit den zusätzlichen 27 Betten in 13 komfortabel ausgestatteten und geräumigen Ein- bis Dreibettzimmer der nachfragestarken Endoprothetik dürfte aber durch diese Investition weiter abgesichert werden. Mit dem Neubau, dem Komfort, der Konzentration der Endoprothetik, Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung des neuen Chefarztes Dr. Steffen Oehme und den damit einher gehenden Verbesserungen der Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten setze die imland Klinik Eckernförde „Schleswig-Holstein-weit Maßstäbe“, ist Geschäftsführer Martin Wilde überzeugt. Mit dem neuen Gelenkzentrum sei man „perfekt aufgestellt“.

Fünf Millionen Euro lässt sich der Kreis Rendsburg-Eckernförde diese Investition in die Zukunft kosten. Auf zwei Etagen entstehen in den nächsten sieben Monaten lichtdurchflutete Patientenzimmer zwischen 33 und 38 Quadratmetern mit Sitzecken, großen Bädern sowie kleinen Terrassen im Erdgeschoss. Belegt werden die Zimmer von Regel- und Privatpatienten. Es gibt Komfortzimmer mit besonders großen Bädern, teilweise Noorblick und ein Zimmer für behinderte Patienten. Im Dezember soll das neue Gelenkzentrum in Betrieb genommen werden, sagte Architekt Uwe Mumm.

Besonders angetan von dieser Entwicklung ist Chefarzt Dr. Steffen Oehme. Der Wechsel des Orthopäden und Spezialisten für Gelenkersatz vor rund zwei Jahren von der Ostseeklinik Damp zur imland Klinik Eckernförde hat die Nachfrage spürbar ansteigen lassen. Derzeit erhalten im Ostseebad pro Jahr rund 600 Patienten aus ganz Schleswig-Holstein neue Hüft- oder Kniegelenke, in den nächsten Jahren rechnet der Chefarzt angesichts des hohen medizinischen, physiotherapeutischen und pflegerischen Standards „durchaus mit über 1000 Patienten“. Um der erwarteten steigenden Nachfrage gerecht werden zu können, stockt die imland Klinik ihr Personal auf. 25 zusätzliche Stellen, vor allem im pflegerischen Bereich, sind geplant, es sollen aber auch zwei neue Assistenzärzte und zwei Physiotherapeuten eingestellt werden. Beim Gelenkersatz handele es sich zumeist um planbare Operationen, sagt Oehme, sodass Wartezeiten von acht Wochen und länger unproblematisch seien. Die durchschnittliche Verweildauer bei Gelenkersatz betrage zehn Tage, bereits ein oder zwei Tage nach der OP würden die Patienten mobilisiert.

Insgesamt plant das Büro Mumm auf zwei Etagen den Bau von rund 1500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Die derzeit geschlossene Cafeteria wird um- und überbaut. Der Neubau wird auf zwei Ebenen mit dem vorhandenen Klinikgebäude verbunden.

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