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Tierpark Gettorf : Imkerhaus wieder gut in Schuss

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Altes Imkerhaus im Tierpark Gettorf grundlegend erneuert und nach dem verstorbenen Klaus Jöhnk benannt.

shz.de von
erstellt am 19.Aug.2017 | 06:48 Uhr

Gettorf | Am Eingang der Gänsewiese des Tierparks steht es, das alte Imkerhaus. Doch heute hört es auf den Namen „Klaus-Jöhnk-Haus“. Der 2012 verstorbene Vorsitzende des Imkervereins Gettorf und Umgebung hat sein Leben den Bienen verschrieben. Als er verstarb, verfiel das Haus zusehends, auch der Verein wurde aufgelöst. Doch nun wurde das Haus wiederbelebt.

Der Förderverein des Tierparkes hatte das Imkerhaus damals übernommen. Als dann auf dem Neujahrsempfang noch eine Spende in Höhe von 2500 Euro einging, wurde das Haus grundlegend erneuert. Es wurden neue Strahler in die Decke integriert und die Veranda neu aufgebaut. Als das Haus fertig war, wollte man mit der Namensgebung Klaus Jöhnk ehren. Aus diesem Grund wurde an exponierter Stelle ein großes Schild zu seinen Ehren angebracht.

„Ihm war die Kinder- und Jugendarbeit immer wichtig“, meinte der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Volker Strehlow. Er erinnerte daran, dass Jöhnk für den Nachwuchs immer zwei Imker-Anzüge in Kindergröße bereithielt – er wollte die Kinder mit seiner Freundin – der Biene – bekannt machen. „Dieses Haus war immer sein Baby“, sagte Jöhnks Witwe Karin. Sie freut sich darüber, dass auch in Zukunft der Fokus auf die Kinder- und Jugendarbeit gelegt werden soll.

Geplant ist, dass in dem Haus während des Forschercamps der Bienentag veranstaltet werden kann. Außerdem wird der Gründer des Fördervereins, Dr. Wolfgang Böckeler, dort ein kleines Projekt vorbereiten. Oft werden Bienen von der Varroamilbe befallen. Er bittet Imker, ihre befallene Brut vorbeizubringen. Hier sollen dann Pseudoskorpione auf die Milben losgelassen werden. Diese fressen die Milben, lassen aber die Bienen in Ruhe. „Das würde ich gerne einmal beobachten“, so Böckeler. Die Tür des „Klaus-Jöhnk-Hauses“ soll in Zukunft aber für jeden offen stehen und Einblicke liefern. Von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurden zudem fünf Tische und zehn Stühle als Mobiliar in Aussicht gestellt. So nimmt auch der Innenausbau Züge an. „Mein Mann hätte sich sehr darüber gefreut“, sagte Karin Jöhnk auf dem Empfang zur Einweihung des Hauses.



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