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Kultur im Sand : Im Zeichen der Nixe: Mareminde-Happening am Strand

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eike Eschholz stellt ihr Buch über „Mareminde“ am Fuße der stadtbekannten Skulptur vor.

In Eckernförder Kulturkreisen gut bekannt, trafen sich die Künstler Eckhard Kowalke und Eike Eschholz – beide vom Galerie-Haus Carlshöhe – bei mildem Sommerwetter am Strand. Auch Musiker Larry Krause war mit von der Partie, mit Hut und E-Gitarre ebenfalls nicht aus der Eckernförder (Straßen-)Szene wegzudenken. Aus gutem Grund versammelten sich die drei „Kulturellen“ bei der metallenen Strandnixe am Meer, denn diese sagenhafte Figur sollte am Mittwochabend die Hauptperson werden.

Als Autorin hatte Eike Eschholz eine Sage rund um die Eckernförder Nixe „Mareminde“ erdacht und für ein kleines Büchlein aufgeschrieben, ansehnlich illustriert von Eckhard Kowalke. Am Fuße der einst so umstrittenen Skulptur sollte diese Sage nun der Öffentlichkeit vorgestellt, vorgelesen und mit Musik umrahmt werden. Dazu waren alle eingeladen, die Lust hatten, diesen lokalen Kulturevent am abendlichen Strand mitzuerleben.

Gut 60 Zuhörer fanden sich ein. Die einen saßen auf dem Holzsteg des Eckernförder Ruderclubs, andere kauerten sich ins Halbrund der zusammengeschobenen Strandkörbe, und zwei hatten sogar bequeme Klappsessel und Sekt mitgebracht. Im Feuerkorb brannte Holz. Es konnte losgehen.

Larry Krause spielte den Blues, Eckhard Kowalke begrüßte alle auf sehr launige Art und Weise, und die Sagenverfasserin ließ die Nixe lebendig werden, mit neuen Worten frisch auferstehen. Der aktuelle Text ist noch kurz und soll ein Vorläufer für das Buch sein, das Eike Eschholz zukünftig über nordische Sagen, so auch über die Mareminde schreiben will. Zu hören war vom Meeresgott und seinen wilden Flüchen, von großen Unwettern und verzweifelten Seelen, der am Meeresboden angeketteten Mareminde und ihrer großen Befreiung.

Es folgten herzlicher Applaus, angenehme „Larry-Musik“, Gespräche, Wohlfühltatmosphäre – und das alles bei angenehmen Abendtemperaturen am sommerlichen Strand.

Kowalkes vier Meter große Stahlnixe mit der spannungsgeladenen Körperhaltung steht bereits seit 1997 am Strandabschnitt Am Dang. Das Buch von Eike Eschholz „Entstehung der Mareminde-Sage“ ist im Eckernförder Buchhandel zu erwerben.

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