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Karneval in Ascheffel : Im Karnevalsexpress durch die Jahrzehnte

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

„50 Jahre Rote Kappen“ – im Alten Bahnhof laufen die Vorbereitungen für das Kappenfest am Sonnabend auf Hochtouren / Fest ist ausverkauft

Wer jetzt noch keine Karte hat, der hat Pech gehabt. Das Kappenfest am Sonnabend in Ascheffel ist restlos ausverkauft. Mit rund 220 Besuchern rechnen die Karnevalisten im Alten Bahnhof. Der Karneval in den Hüttener Bergen zieht immer noch, auch nach 50 Jahren sind die Frauen und Männer aus Ascheffel und Hütten mit viel Spaß bei der Sache. Allen voran das Schmückerteam, das derzeit den Saal mit Farbe und Fantasie umgestaltet. „So viele Helfer hatten wir lange nicht“, sagt Torben Svensson, der bereits im sechsten Jahr als Schmückmeister die Arbeiten koordiniert. „Wir waren nie weniger als zehn“, erzählt der 38-Jährige, der jedes Jahr am 11.11. Geburtstag feiert. Daher sei man mit den Arbeiten, mit denen sie am 22. Januar begonnen haben, im Saal auch schon sehr weit.

1966 fand das erste Kappenfest in Ascheffel statt. Aber schon in den 50ern wurde ausgelassen Karneval gefeiert, damals noch unter Leitung des Männergesangverein. Das erste offizielle Prinzenpaar der Kappen waren Helmut Hagge und Käthe Schmidt.

Anlässlich des Jubiläums hat sich das Schmückerteam für die Saalgestaltung auch etwas Besonderes einfallen lassen. Da das Motto „50 Jahre Rote Kappen“ lautet, zieren zahlreiche Motive vergangener Feste die Wände: Karneval auf dem Bauernhof, im Märchenland, auf der Baustelle, Flower Power, in der Sesamstraße oder auf St. Pauli. „Auf die Wände haben wir einzelne Zugabteile gemalt, in jedem davon ein Motto“, sagt Torben Svensson. Auch ein Gepäcknetz entlang der Abteile soll noch aufgehängt werden. „Auch die Prinzenbühne darf nicht fehlen. In diesem Jahr wird es dort eine Ahnengalerei mit den Fotos aller vergangenen Prinzen zu sehen geben“, verspricht Svensson.

Über der Bühne, auf der am Sonnabend Nico Valente spielen wird, haben die geschickten Hände der Karnevalisten eine Lokomotive gebaut, die die Gäste auf eine Reise durch die Geschichte der Kappen mitnimmt. Unter der Decke wird wieder ein Luftballonnetz baumeln. Der Luftballontanz ist immer ein Höhepunkt des Kappenfestes. Ebenso der Einzug der Prinzengarde gleich zu Beginn des Festes. Und dann warten natürlich alle schon ganz gespannt darauf, wen Prinz Michael, der 1. zu seiner Prinzessin auserkoren hat. Dafür werden im Gästebuch auf der Homepage des Vereins (www.rote-kappen.de) schon reichlich Tipps abgegeben. Büttenreden und das Singen des einst von Günther Petersen getexteten Ascheffeler Karnevalsliedes sind weitere Programmpunkte an dem Abend.

 


Weitere Termine der Roten Kappen:

13. Februar Kinderkarneval, ab 13.30 Uhr im Alten Bahnhof

20. Februar Karnevalsnachmittag, ab 16 Uhr im Alten Bahnhof

11. November Elferratssitzung

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erstellt am 03.Feb.2016 | 06:39 Uhr

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