zur Navigation springen

Tag der offenen Tür : Im „Haus“ fühlen sich alle Generationen wohl

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das „Haus“ hat sich vom reinen Jugendtreff zu einem „Haus der Generationen“ entwickelt. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich beim Tag der offenen Tür zu informieren.

Viele Gäste haben am Pfingstsonnabend den Tag der offenen Tür genutzt, um das „Haus“ in der Reeperbahn kennen- oder noch besser kennenzulernen. Von 14 bis 19 Uhr hatte „Haus“-Leiterin Nadine Förtsch die Türen der Jugend-, Kultur- und Medienwerkstatt weit geöffnet. Wer wollte, konnte das „Haus“ von oben bis unten besichtigen und war überall willkommen. Zudem gab es im „Haus der Generationen“, in dem eben nicht nur Kinder und Jugendliche Angebote zur Freizeitgestaltung finden, zahlreiche spezielle Aktionen für junge und ältere Besucher an. Neben diversen Spielen, selbstgemachtem Stockbrot und Kaffee und Kuchen wurde im hauseigenen Kinosaal als ein Höhepunkt auch die Komödie „Sture Böcke“ gezeigt.

Geplant und organisiert wurde der Tag der offenen Tür von Nadine Förtsch, die das „Haus“ seit 2012 leitet: „Zurzeit haben wir frühzeitige Schließungszeiten im Haus, bis Gorden Frey wieder dabei ist. Er übernimmt den Großteil der pädagogischen und technischen Aufgaben. Alle Jugendlichen haben Verständnis dafür und unterstützen mich tatkräftig bei der Leitung des Generationenhauses.“

„Das Haus“ existiert seit November 1971. Es war und ist ein beliebter Anlaufpunkt für Generationen junger Eckernförder und ein wesentlicher Teil der offene Jugendarbeit in Eckernförde. Im Laufe der Jahre hat sich die Ausrichtung verändert, das „Haus“ ist zu einem Haus der Generationen geworden, in dem neben Kindern und Jugendlichen auch Erwachsene und Senioren ein und aus gehen und Konzerte und ausgesuchte Kinofilme erleben. Eine Besonderheit ist der Jugendrat, der Jugendrat derzeit aus 13 Mitgliedern besteht – vier Volljährige und neun Minderjährige. Die Mitgliederzahl ist variabel und wird demokratisch gewählt. „Haus“-Chefin Nadine Förtsch betont, dass ihr dieses Gremium sehr am Herzen liegt und die Geschicke der der Jugend-, Kultur- und Medienwerkstatt wesentlich mitbestimmt.

Das Programm des Hauses der Generationen ist genau so vielfältig wie seine Mitglieder. Es wird ein Kinder- Theater des Monats angeboten, es gibt Kurse, Live-Konzerte, Kabarett, Theater und Disco. Zum Ende jeden Monats wird zudem eine Handicap-Disko angeboten. Jedes Jahr treten zwei Freiwilligendienstler ihren Dienst im „Haus“ an – die Neuen lösen die Vorgänger ab. Am 1. September werden Chris Mau, Bundesfreiwilligendienstler, und Niels Müller, Absolvent eines freiwilligen sozialen Jahres, von Felix Kilian und Leon Martin abgelöst.

Die „Haus“-Jugendlichen verbringen sehr viel Zeit miteinander. Sie kochen regelmäßig zusammen, machen Musik und jeden Mittwoch wird Billard gespielt. Insgesamt herrscht eine offene und familiäre Atmosphäre. Das sieht auch Patricia Ilov (16) so, die sich seit schon seit 2011 im Jugendrat engagiert. „Ich fühle mich hier wie zuhause. Ich bin heute extra früher gekommen, um Nadine ein wenig unter die Arme zu greifen. Es bringt mir Spaß, dass ich hier gebraucht werde und Gemeinschaft mit anderem Jugendlichen erleben kann.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen