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125 Jahre GTV : Im GTV wurde früher sogar geboxt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Jubiläum des Gettorfer Sportvereins wird das ganze Jahr über gefeiert. Peter August, stellvertretender Vorsitzender, stellt die Festschrift her.

Sie ist fast fertig. Zu seinem 125-jährigen Bestehen in diesem Jahr gibt der Gettorfer Turnverein eine Festschrift heraus. „14 Sparten haben schon ihren Beitrag geliefert, nur einige wenige fehlen noch“, verkündet der stellvertretende Vereinsvorsitzende Peter August, der sich um die Festschrift kümmert.

„Wenn nun noch die Grußworte aus der Politik und von den Sportverbänden kämen, wären wir soweit fertig.“ Der 1889 gegründete größte Sportverein in der Gemeinde Gettorf mit aktuell 2170 Mitgliedern und über 40 angebotenen Sportformen in 20 Sparten begeht sein Jubiläum das ganze Jahr über mit vielen verschiedenen Aktionen und sportlichen Veranstaltungen. Das offizielle Festwochenende mit Festakt, Gottesdienst und Frühschoppen ist für das Wochenende, 13. und 14. September, geplant.

Auch aus Kostengründen entschied der Vorstand, keine komplett neue Chronik zu erstellen, sondern die zum 100-jährigen Vereinsbestehen herausgegebene Chronik um eine etwa 130 Seiten starke, in Farbe gedruckte Festschrift im DIN A5-Format über die vergangenen 25 Jahre mit dem Titel „125 Jahre GTV – Mein Verein! Mein Sport“ zu ergänzen.

Seit Sommer hat Peter August, seit 2006 Mitglied im GTV und seit fünf Jahren Vorstandsmitglied, die Beiträge der Spartenleiter zusammengetragen, in Form gebracht und den Sparten zur Korrektur zurückgeschickt. Die Höhepunkte aus den vorangegangen Jahren hat er als Streifzug durch 100 Jahre Vereinsgeschichte zusammengefasst. „Wir hatte sogar schon mal Boxen“, erzählt er. Die Spartenleiter hätten sich zum Teil sehr viel Arbeit gemacht, lobt er. Sowie die im Jahre 2000 gegründete und damit noch recht junge Floorball-Sparte, die Abteilung Gesundheitssport, die kleine Wandersparte, der seit einiger Zeit wieder neu erblühende Kindersport, die profihaften Speedskater, die starke Karate-Abteilung, der Reha-Sport, die Tischtennisleute, der Spielmannszug, Tanzen, Leichtathletik oder die Handball-Abteilung im GTV, die in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert.

„Das war schon eine Herkulesaufgabe, das alles zusammenzutragen“, bestätigt Tobias Mißfeldt, seit zehn Jahren Leiter der Handball-Sparte, seit 38 Jahren Handballer und seit seinem fünften Lebensjahr GTV-Mitglied. Zuerst sei es ein Schock gewesen, sich als Spartenleiter darum kümmern zu müssen, gibt er zu. Aber von seinem Vorgänger, Jörg Homeister, habe er viele Fotos und Unterlagen bekommen, anderes konnte er seinen fast vollständig gesammelten Vereinszeitungen entnehmen, seine Frau Ines half ihm mit den Fotos. „Denn so eine Festschrift lebt ja von Bildern, gerade von alten Bildern“, weiß er. Auf 13 Seiten hat er Höhen und Tiefen, Siege, Niederlagen, Meisterschaften, Auf- und Abstiege der Mannschaften aus den vergangenen 25 Jahren Handballsport zusammengetragen. „So, dass sich möglichst jeder angesprochen fühlt und sich viele wiederfinden“, so Mißfeldt. Die Herren, die Damen und die Jugend.

„Der Wunsch des Vorstands ist, die Festschrift an die Vereinsmitglieder kostenfrei herauszugeben“, erklärt Peter August. GTV-Geschäftsführer Thomas Glüsing, der sich um den Druck kümmert, kündigt nun an, dass die Festschrift für Vereinsmitglieder kostenfrei zweigeteilt in zwei Ausgaben der regelmäßig erscheinenden Vereinszeitung erscheinen soll. Zudem wird die Festschrift für alle anderen Interessierten zum Sommer als kostenpflichtiges Einzelheft herausgegeben.




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