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Eckernförder Zeitung

18. August 2017 | 02:58 Uhr

Im Dauereinsatz für die Natur

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ortsgruppe des Naturschutzbundes ist sehr aktiv vom Eisvogelschutz bis zur Kritik an der „Goldkarte“

Sie stellen viel auf die Beine, die vielen ehrenamtlichen Mitglieder des Naturschutzbunds Eckernförde. Waren zur Jahreshauptversammlung nur wenige Mitglieder erschienen, ist das Engagement im Altkreis Eckernförde für den Natur- und Umweltschutz enorm, sagte Vorsitzender Matthias Valkema.

Das Naturschutzgebiet Gooseewiesen wird von den Schutzgebietsbetreuern Karl-Heinz Siebrecht und Jürgen-Peter Schmidt gepflegt, tatkräftig unterstützt von der Heidschnuckenherde der Wanderschäferin Anke Mückenheim. Voller Freude teilten die Gebietsbetreuer die Geburt von zwei kleinen Bock-Lämmern Anfang Februar mit. Graugans, Kanadagans und vereinzelt auch der Eisvogel haben neben vielen anderen Tierarten dort eine Heimat gefunden. Ein kleines Paradies inmitten unserer Stadt, betonte der Nabu.

Der Eisvogelschutz gehört seit Jahren zu den vielen Projekten des Nabu wie auch die Amphibienleitanlage und die Nistkastenpflege. Über 100 haben die ehrenamtlichen Naturschützer gereinigt.

Mit rund 700 Mitgliedern ist der Nabu Eckernförde einer der größten in Schleswig-Holstein. Die ehrenamtlichen Mitglieder setzen sich unter anderem stetig für mehr Natur in Land und Stadt ein, die Renaturierung eines Restmoores, die Pflege von Kopfweiden und Streuobstwiesen, die Anlage und Pflege von Knicks, Hecken und Teichen. Die vielen Wanderungen werden gerne von Familien angenommen. 2015 gab es 22 Veranstaltungen mit 388 Teilnehmern.

Die Mitglieder wählten Rüdiger Schwab zum stellvertretenden Vorsitzenden, Felix Rolf zum Beisitzer und Wolfgang Herda zum Kassenprüfer. Herda nutzte die Gelegenheit, sich beim Vorstand für die Unterstützung bei der Durchsetzung eines Eisvogel-Nahrungsteiches in Loose zu bedanken.

Vorsitzender Valkema wies auf die überarbeitete Hompepage hin und bedankte sich für den Einsatz der Mitglieder. Er stellte das Nabu-Jahresprogramm vor, dabei ging es auch um die Windeignungsflächen auf der überarbeiteten „Goldkarte“ (siehe auch Seite 10 sowie www.nabu-eckernfoerde.de). Wolf-Rüdiger Stephan wurde für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, 30 Jahre dabei sind Uwe Sörensen, Manfred Bach, Ulrike Axt, Antje Pinn, Evamarie Jöhnk und Karin Pietrzik, 20 Jahre gehören Erika Thormann und Detlef Matthiesen dem Nabu Eckernförde an. Die Jahresversammlung klang mit einem spannenden Filmvortrag über den Stieglitz, Vogel des Jahres 2016, aus.

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erstellt am 17.Mär.2016 | 11:27 Uhr

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