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FUSSBALL-KREISLIGA : Im Abstiegskampf ist jetzt alles klar

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisliga hat ein gefährdetes Quartett sich über die Siege von Gettorf und Dänischenhagen in der Verbandsliga gefreut. Damit ist für sie die Klasse gesichert. Schinkel patzte dafür in Karby.

Bereits am späten Sonnabendnachmittag war entschieden, wer den Gang in die Fußball-Kreisklasse A antreten muss. Aufgrund der Siege des Gettorfer SC und des MTV Dänischenhagen in der Verbandsliga gibt es dieses Jahr drei Absteiger aus der 1. Kreisliga – sehr zur Freude von gleich vier Mannschaften, die an diesem Wochenende den Klassenerhalt sichern konnten. Auch im Aufstiegsrennen gab es eine kleine Vorentscheidung. Während der TuS Rotenhof sein Spiel souverän für sich entscheiden konnte, gab der 1. FC Schinkel beim 2:2 in Karby überraschend Punkte ab.

SG Felde/Stampe – TuS Rotenhof     0:2 (0:1)

Bereits in der Vorwoche sah TuS-Trainer Thomas Gosch einen wie ausgewechselten Robin Grell. „Er ist langsam bei uns angekommen“, glaubt er. Und auch an diesem Wochenende stellte er dieses wieder unter Beweis und schoss den Tabellenführer mit einem Doppelpack zum Sieg. „Er hätte auch noch das ein oder andere Ding mehr machen können. Aber gerade jetzt im Saisonendspurt sind wir froh, ihn zu haben“. Von Anfang an dominierten die Rotenhofer die Partie und kamen nur zwischenzeitlich in Bedrängnis. „Als wir von der Führung der Karbyer gegen Schinkel gehört haben, haben wir so ein bisschen Dampf rausgenommen“, berichtet Gosch. „Zum Glück hat sich das nicht gerächt“.
 

Tore: 0:1, 0:2 Robin Grell (31., 82.)


TSV Karby – 1. FC Schinkel     2:2 (0:1)

Bereits nach vier Minuten und der Führung von Michael Kaiser, sah alles danach aus, als würde die Erfolgswelle der Schinkeler weiter gehen. Doch gerade Tim Pommerening hatte da einiges gegen und drehte die Partie fast im Alleingang (56., 63.). Erst in der Nachspielzeit kamen die Schinkeler doch noch zum schmeichelhaften Ausgleich. Der TSV Karby kann den Klassenerhalt feiern. „Das war eine der besten Saisonleistungen. Gerade am Ende hat Schinkel das Spielen komplett eingestellt – und wir haben ihnen eine Lehrvorstellung im Verteidigen gegeben“, sagt TSV-Obmann Roger Behrens. Die Schinkeler müssen jetzt am letzten Spieltag auf einen Patzer des TuS Rotenhof hoffen und selber einen Sieg einfahren. Nur dann kann das Team von Trainer Lars Dubau noch aufsteigen.

Tore: 0:1 Michael Kaiser (4.), 1:1, 2:1 Tim Pommerening (56., 63.), 2:2 Umut Akcan (90.+4)

TSV Waabs – Osterbyer SV     2:5 (2:3)

Trotz der siebenten Niederlage in Folge hatten die Waabser nach langer Zeit mal wieder Grund zur Freude. Durch die Ergebnisse in der Verbandsliga hielt die Mannschaft von Trainer Matthias Daniel die Klasse. „Wir freuen uns sehr darüber“, sagt TSV-Coach Mathias Daniel. „Wir sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Nun müssen wir diese Saison schnell aus unseren Köpfen bekommen und in der nächsten wieder angreifen“. Nur in der Anfangsphase waren die Waabser überlegen und gingen zweimal in Führung. Mit zunehmender Spieldauer hatte der OSV aber mehr von der Partie und gewann am Ende auch verdient.

Tore: 1:0 Dennis Gloyer (6.), 1:1 Henrik Petersen (14.), 2:1 Gloyer (19.), 2:2 Lennart Hamann (28.), 2:3 Lennard Plaga (34.), 2:4, 2:5 Yassin Chandi (59., 64.)


TSV Borgstedt – TSV Vineta Audorf   2:3 (1:0)

Bereits im Vorfeld war klar, dass es in diesem Spiel um nicht mehr all zu viel geht. Während die Borgstedter endgültig den Gang in die Kreisklasse antreten müssen, galt es für die Audorfer die gute Rückrunde zu vergolden. Gerade in der ersten Halbzeit deutete aber wenig auf einen Sieg der Gäste hin. Erst nach der Unterzahl in drehten die Vineten die Partie. „Wir haben die Punkte verschenkt. Wenn bei einer 2:1-Führung sechs Mann mit nach vorne gehen und dadurch der Ausgleich fällt ist das dämlich“, sagt Heim-Coach Torben Bahr.

Tore: 1:0 Torsten Geinitz (42.), 1:1 Perez Ayendi (47.), 2:1 Michael Schmidt (53.), 2:2 Ayendi (87.), 2:3 Erik Matjanow (90.)
Rote Karte: Jens Hein (Vineta) wegen Notbremse (83.)

Eckernförder SV – TuS Bargstedt    4:2 (3:0)

Die Eckernförder feierten einen gelungenen Heimspielabschluss in dieser Saison. Für einen Tabellendritten agierten die Bargstedter allerdings auch viel zu harmlos. Die Eckernförder erwischten einen Start nach Maß, doch trotz des Rückstands beschränkten sich die Gäste in erster Linie auf die Torsicherung, statt sich selbst Chancen zu erspielen. Nach dem Doppelschlag „wie aus heiterem Himmel“, wie ESV-Coach Töns Dohrn sagt, wurde es gegen Ende noch einmal spannend. Mit dem 4:2 machte der ESV II aber alles klar. „Jetzt gibt es für uns noch das Bonbon am nächsten Wochenende in Rotenhof, wo wir die Meisterschaft mit entscheiden können.“

Tore: 1:0 Jannick Lotze (4.), 2:0 Dimitri Milov (5.), 3:0 Jenrik Christensen (12.), 3:1 Florian Engbrecht (69.), 3:2 Markus Wieben (72.), 4:2 Yusuf Yesil (81.)

TSV GH Lütjenwestedt – Osterrönfel. TSV II 3:2 (0:1)

In einem zerfahrenem Spiel auf überschaubarem Niveau sorgte Lütjenwestedts Routinier Arne Rühmann mit seinem Treffer in der Schlussminute für einen versöhnlichen Abschluss im letzten Heimspiel sorgen. „Das war kämpferisch in Ordnung von uns“, sagte Trainer Horst Dieter Zetel, der Gut-Heil auch in der Kreisklasse betreuen wird.

Tore: 0:1 Jonas Hanning (45.), 1:1 Benjamin Wildberger (55.), 1:2 Kevin Czaja (64.), 2:2 Nils Hansen (75.), 3:2 Rühmann (90.).

TuS Jevenstedt – Osdorfer SV     2:1 (1:1)

Mehr als einen „Arbeitssieg“ wollte Jevenstedts Trainer Michael Rohwedder seiner Elf nicht attestieren. „Das war sicherlich eine der schwächsten Leistungen, seitdem ich hier bin.“ Mit diesem Sieg steht der TuS auf dem Platz, der es am Ende mindestens sein sollte. Darüber hinaus ist der 1. Juni rot im Jevenstedter Kalender angestrichen. Dann kommt Verbandsligist Eckernförder SV zum Kreispokalfinale.

Tore: 0:1 Tobias Vossgerau (11.), 1:1 Tom Wicker (15.), 2:1 Mirko Mrosek (78.).

Borussia 93 Rendsburg – VfR Eckernförde    0:5 (0:1)

„Eckernförde war gnadenlos effektiv. Das hat den Unterschied ausgemacht“, sagt Rendsburgs 2. Vorsitzender Daniel Rösler, der keinen großen Unterschied zwischen beiden Teams ausgemacht hatte. Doch während die Hausherren trotz guter Chancen ohne Erfolgserlebnis vom Platz gingen, schlugen die Eckernförder gleich fünf Mal zu. Rösler: „Schade! Aber zum Glück bleibt die Niederlage ja ohne Folgen.“

Tore: 0:1 Jannik Kommorovski (38.), 0:2 Timon Bühler (48.), 0:3 Tobias Schröder (58.), 0:4 Mirko Pergul (80.), 0:5 Benjamin Schmidtke (88.).

Gelb-Rote Karte: Eric Schadewaldt (65., Rendsburg, wdh. Foulspiel).

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