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Fussball-Kreisklasse A : IF lässt sich von 12:0-Sieg nicht beeindrucken

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eckernförde IF besiegt Todenbüttel im Spiel der Aufstiegsanwärter mit 4:2. Osdorf II gewinnt und fürchtet um den Verlust der drei Punkte.

In der Fußball-Kreisklasse A mussten über das Osterwochenende lediglich sieben Mannschaften nachsitzen. Ein dickes Ausrufezeichen setzte dabei zunächst der SV GW Todenbüttel, der den TSV Rieseby gleich mit 12:0 (4:0) abfertigte. Allerdings unterlag die Truppe von Michael Knieriemen zwei Tage später im Richtung weisenden Aufstiegsduell bei Eckernförde IF mit 2:4 (1:2). Wichtige Punkte im Abstiegskampf verbuchte der Osdorfer SV II durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg über Mitaufsteiger FSV Friedrichsholm.


Osdorfer SV II – Friedrichsholm  2:0 (0:0)

Nach diesem Sieg lebt die Hoffnung beim OSV, den Klassenerhalt doch noch schaffen zu können, weiter. Für Trainer Mike Lindner war es aufgrund der starken 2. Halbzeit ein verdienter Dreier: „Eine erneut geschlossene Mannschaftsleistung führte zum Erfolg und lässt mich zuversichtlich in die restlichen Partien gehen.“ Die Zuschauer sahen im ersten Durchgang eine ausgeglichene Partie, in der die ganz klaren Chancen ausblieben. Nach Wiederbeginn kombinierte sich der Gastgeber bei beiden Treffern sehenswert durch die gegnerische Abwehrreihe. Osdorfs „Lebensversicherung“, Daniel Drews, war noch Vorarbeit von Marcel Qualen und Nick Dolenga zwei Mal erfolgreich (72.,84.). Am Rande des Kreisligaspiels der ersten Osdorfer Mannschaft war jedoch zu hören, dass die Punkte eventuell weg sind, da der OSV II einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte.

Tore: 1:0, 2:0 Drews (72., 84.).


Gettorfer SC II – Brekendorf. TSV  3:1 (2:1)

Gettorfs Coach Karsten Bengius zeigte sich hochzufrieden mit der Art und Weise, wie seine Rumpf-Elf den Sieg nicht nur erkämpfte, sondern auch erspielte. Schon nach neun Minuten konnte sein Team jubeln, als Stefan Schäfer mit einem wuchtigen Kopfball das Brekendorfer Netz malträtierte. Das ließ die Gäste zunächst aber kalt, denn TSV-Torjäger Henrik Staack nutzte einen Stellungsfehler in der GSC-Deckung eiskalt zum 1:1 (12.). „Trotzdem gelang es uns in der Folgezeit, das Heft in die Hand zu nehmen, so dass der Treffer zum 2:1 (38., d. Red.) eigentlich eine logische Folge war“, freut sich Bengius. In der 2. Halbzeit sorgte Simon Meurer mit einem überlegten Heber aus 20 Metern für die Entscheidung (50.). Der GSC ging fortan auf Nummer sicher, stellte auf eine Spitze um und verwaltete das Resultat bis zum Schlusspfiff.

Tore: 1:0 Schäfer (9.), 1:1 Staack (12.), 2:1 Mirco Weidner (38.), 3:1 Meurer (50.).
Gelb-Rote Karte: Staack (90., Meckern, BTSV).


GW Todenbüttel – TSV Rieseby    12:0 (4:0)

Die Grün-Weißen sendeten mit diesem Kantersieg ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz um die Aufstiegsplätze. „Die 1. Kreisliga ist unser Ziel“, legt Todenbüttels verletzter Keeper Patrick Pohlmann jegliche Zurückhaltung ab. Es war von Beginn an ein Klassenunterschied erkennbar, und wenn Gästetorwart Florian Stuber der beste Mann auf dem Platz war, sagt das eigentlich schon alles. Kurz nach dem Wechsel, beim Stand von 4:0, fiel der Aufsteiger aus Rieseby innerhalb von drei Minuten (48. bis 51.) völlig auseinander. „Es hätte am Ende sogar 18:0 stehen können“, so Pohlmann. Aber auch so holte man gegenüber den führenden Teams beim Torverhältnis kräftig auf.

Tore: 1:0 Timo Ihfe (13.), 2:0, 3:0 Marten Reimers (20., 30.), 4:0 Haiko Thun (39.), 5:0 Claas Wetzel (48.), 6:0 Jonas Lüdecke (49.), 7:0 Reimers (51.), 8:0 Jannes Backenhaus (74.), 9:0 Ihfe (76.), 10:0, 11:0 Lüdecke (80., 82.), 12:0 Ihfe (84.).



Eckernförde IF – GW Todenbüttel   4:2 (2:1)

Am Sonnabend noch gefeiert, wurde Todenbüttel am gestrigen Montag von IF bereits wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt. „Wir waren nach dem haushohen Erfolg unseres Gegners am Ostersonnabend vorgewarnt“, freut sich Eckernfördes Trainer Toni Fahn über den Sieg, mit dem man einen Konkurrenten um die Aufstiegsplätze auf Distanz gehalten hat. Trotz der Brisanz war es eine überaus faire Begegnung vor einer stattlichen Zuschauerkulisse. Zwar gingen die Hausherren mit einer 2:1-Führung in die Pause, doch ein Leistungsunterschied war nicht erkennbar. Den Unterschied über die gesamten 90 Minuten machte IF-Torjäger Michele Heidrich, der nicht nur das 0:1 (20.) von Ole Petersen egalisierte (32.), sondern mit zwei weiteren Treffern maßgeblichen Anteil am wichtigen Dreier des Gastgebers hatte.

Tore: 0:1 Petersen (20.), 1:1 Heidrich (32.), 2:1 Torben Klos (45.), 3:1 Heidrich (70.), 3:2 Marten Reimers (85.), 4:2 Heidrich (89.).


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