ANregung : Ideen für Neuwittenbeks Ortskern

Eine attraktivere Gestaltung des Ortskerns wird von Neuwittenbeker Bürgern gewünscht.
Eine attraktivere Gestaltung des Ortskerns wird von Neuwittenbeker Bürgern gewünscht.

Altbürgermeister Hans Carstensen kritisiert Zustand und regt Anpflanzungen an – der Bretterzaun ist keine Lösung.

shz.de von
09. Oktober 2013, 17:11 Uhr

Die Gemeinde Neuwittenbek kündigt an, sich zur nächsten Bauausschusssitzung erneut Gedanken um die Gestaltung des Ortskerns am Ehrenmal machen zu wollen. Altbürgermeister Hans Carstensen hatte eine entsprechende Eingabe an den Bauausschuss gerichtet.

Die Abgrenzung dort mit dem Bretterzaun sei keine Lösung, hatte Carstensen in einem Schreiben angemerkt. Sein Vorschlag beinhaltet unter anderem, dort eine Hecke aus Hainbuchen anzulegen und eine Kastanie oder Blutbuche zu pflanzen. Zudem könnten die Parkplätze an der alten Schule verlegt werden, um es vor allem den Busfahrern zu erleichtern, von der Gettorfer Straße aus kommend auf die Hauptstraße abzubiegen. „Ich bin auch nicht glücklich über den Zaun“, gestand Bürgermeister Wilhelm Radbruch (WdGN). Gelungen ist das sicherlich nicht. Doch solange man noch nicht konkret wisse, was aus dem Grundstück des ehemaligen Gasthofs Zur Linde wird, sei das schwierig. Das Strauchwerk, das sehr in den Parkplatz hereinragt, könnte zumindest zurückgeschnitten werden. „Aber wir müssen insgesamt eine Lösung finden“, räumte er ein. Er schlug vor, sich das auch mal mit dem neuen Wege- und Umweltausschussvorsitzenden Karl-Heinz Lubahn (WdGN) anzuschauen.

Der Bauausschussvorsitzende Wilfried Johst (SPD) erinnerte daran, dass dort nach dem Bebauungsplan nur ein Gebäude mit Gastronomie vorgesehen ist. Damit seien auch öffentliche Parkplätze nötig. Die Idee, dort eine Blutbuche zu pflanzen, begrüßte er. „Gerade weil wir in Neuwittenbek viele große, ortsbildprägende Bäume verloren haben.“


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