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Segelsport : Ideale Bedingungen beim Wittensee-Fight

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Einen gelungener Regatta-Auftakt 2014 feierten die Segler beim Wittensee-Fight. Lesen Sie, wie die Aktiven in ihren Booten mit den anspruchsvollen Bedingungen zurecht gekommen sind.

Wittensee | Gute Windbedingungen sorgten wieder für zufriedene Segler auf dem Wittensee. Ausgerichtet vom Wassersportclub am Wittensee (WSCW) trafen sich die Bootsklassen 505, 29er und 14-Footer, um in fünf Wettfahrten über zwei Tage ihre Besten zu ermitteln. Waren zunächst auch die Bootsklassen Musto Skiff und Int. IC Segelkanu gemeldet, fand der Start für die Skiffs aufgrund von kurzfristigen Absagen von drei Teilnehmern nicht statt, ebenso waren nur zwei gemeldete Teilnehmer beim Segelkanu da – zu wenig.

„Am ersten Tag hatten wir in den Böen bis zu 20 Knoten Wind“, berichtet Wettfahrtleiter Ralf Meier. Kenterungen gehörten zur Tagesordnung und waren bei den noch frischen Wassertemperaturen sehr kräftezehrend auf der relativ langen Regattabahn von bis zu 50 Minuten. „In unserer Klasse waren viele Umsteiger, denen es noch an Erfahrung fehlte“, berichtete Anke Meyer, Steuerfrau im 14-Footer. Fest etabliert hat sich inzwischen diese Bootsklasse beim WSCW, die sonst woanders aufgrund des Anspruchs eher als Außenseiter gilt. Bestritten in der Vergangenheit das Team Georg Borkenstein/Eike Dietrich vom WSCW die Wettfahrten stets für sich, bekamen sie diesmal ernsthafte Konkurrenz durch die Gebrüder Jan-Peter und Hannes Peckolt, ehemalige Olympia-Bronzemedaillengewinner 2008 im 49er. Seit dem vergangenen Jahr sind die Peckolts auf den 14-Footer umgestiegen und zum zweiten Mal bei einer Regatta angetreten. „Das Boot segelt sich ähnlich wie der 49er. Den Reiz macht aber die freie Konstruktion im Rahmen der Klassenvorschrift aus, die viele Möglichkeiten bietet“, berichtet Hannes Peckolt. Mit nur zwei Punkten zum Gesamtergebnis mussten sie allerdings diesmal noch Borkenstein/Dietrich den Vortritt lassen.

Enttäuschend war die kurzfristige Absage von neun Booten in der 29er Klasse, nachdem bekannt wurde, dass der WSCW ab sofort keine Coach- oder Trainerboote auch aus Umweltgründen auf dem See mehr zulässt. „Wer Regattasegeln kann und will, braucht keinen Coach“, lautet die einhellige Meinung. Mit drei Punkten Vorsprung entschieden Kim Brandt und Hendrik Ahlmann vom Lübecker Seglerverein vor Teresa Blumroth und Magdalena Berking aus Flensburg das Ergebnis für sich.

Als zahlenstärkste Bootsklasse war auf dem Wasser mit 24 Teilnehmern die 505er Klasse vertreten. Hier bestimmten die Kieler Jens Findel mit Vorschoter Johannes Teilen souverän das Geschehen auf den ersten Plätzen. Am Ende musste der Däne Jan Saugmann um einen Punkt seinen zweiten Platz vom Vortag an die Crew Stefan Giesler/Frank Böhm vom Wannsee abgeben.

Entspannter mit weniger Wind ging es auf den letzten beiden Wettfahrten am zweiten Tag zu. Winddrehungen und Böen unter Land an der Luvtonne stellten für die Auswärtigen zwar ein Handicap dar, wurde jedoch von allen aufgrund der relativ langen Regattabahn gut und fair gemeistert.


Ergebnisse


14-Footer: 1. Georg Borkenstein/Eike Dietrich (Wassersportclub am Wittensee; WSCW), 2. Jan & Hannes Peckolt (YCL/SGW), 3. Carmen & Oliver Holste WSCW, 4. Oliver Voss/Jens Holscher Kieler Yachtclub (KYC), 5. Dirk Rother/Kai Möller (SVW)
505er: 1. Jens Findel/Johannes Tellen (KYC), 2. Stefan Gielsler/Frank Böhm (Verein Seglerhaus am Wannsee; VSaW), 3. Jan Saugmann/Karbo Jakob (DK), 4. Jan Sell/Wiebke Gewinn (SVWS), 5. Bernd Rasenack/Stefan Brückner Zwischenahner Segel Klub (ZSK)
29er: 1. Kim Brandt/Hendrik Ahlmann (Lübecker Segler Verein; LSV), 2. Teresa Blumroth/Magdalena Berking (Flensburger Yachtclub; FYC), 3. Ove Hagge/Florian Carius (Schlei Segel Club; SSC), 4. Finn Schröter/Max Grell (WSCW), 5. Tom Heinrich/Moritz Dümcke (LYC)



 

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