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„Ich freue mich, wieder in der zweiten Liga zu sein“

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

2. Handball-Bundesliga: Altenholz-Trainer Petersen im Interview

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 00:33 Uhr

Nach dem Aufstieg des TSV Altenholz in die 2. Handball-Bundesliga erwartet Trainer Klaus-Dieter Petersen eine packende Saison im Handball-Unterhaus. Im Interview spricht „Pitti“ über die neuen „Wölfe“, die Herausforderungen für die junge Mannschaft und die Unterschiede zwischen dritter und zweiter Liga.


Welchen Stellenwert hat der Altenholzer Aufstieg in ihrer Trainerlaufbahn?
Petersen (Foto): Ich freue mich, wieder in der 2. Liga zu sein. Und das mit den jungen Spielern, die diese Herausforderung annehmen wollen. Durch die Eingleisigkeit wird es eine spannende Erfahrung, zu sehen, wie stark die Liga wirklich ist.

Bei der gelungenen Integration vieler junger Spieler ragte in der vergangenen Saison Mathis Wegner heraus. Wie sehen Sie seinen Reifeprozess?
Ich sehe seine Entwicklung sehr positiv. Er ist in einem sehr guten athletischen Zustand und musste nach dem Aus von Uwe Kalski das Ruder als Spielmacher übernehmen. Er hat eine konstante Saison gespielt und sich neben Sebastian Opderbeck zu einem Leitwolf entwickelt. Für Spieler wie Rune Dahmke und Fynn Ranke wurde er zu einem Vorbild.


Altenholz kooperiert seit einem Jahr mit dem THW Kiel, sind Sie als Trainer der THW-A-Jugend und des TSV Altenholz die Nahtstelle zwischen beiden Vereinen. Welche Bedeutung hat die Zusammenarbeit?
Sie ist für den Handball in der Kieler Region sehr wichtig. Spieler, die in Kiel ausgebildet werden, werden in Altenholz weitergebracht. Das ist uns bereits vergangene Saison mit Spielern wie Rune Dahmke und Fynn Ranke gelungen. Rune ist Stammspieler und Fynn in der Abwehr eine wichtige Größe geworden. Im Jugendbereich kooperieren wir aber auch mit anderen Vereinen aus der Region.


Auch in der neuen Saison müssen Sie wieder etliche junge Spieler in den Kader integrieren. Welche Rollen sollen die Neuzugänge übernehmen?
In den nächsten Jahren erwarte ich viel von den Neuen. Yannick Boldt (19, RA) ist ein THW-Eigengewächs, Sebastian Firnhaber (19, HL) hat zuvor in Hildesheim gespielt. Beide sollen in der dritten Liga für Kiel spielen und den Sprung in die zweite Liga schaffen. Marius Kastening (20, RM) soll mit Mathis den Kopf des Angriffspiels bilden, Thies-Jakob Volquardsen (23, RR) lebt den Handball, er ist ein echter Straßenhandballer. Thies ist ein unglaublicher Kämpfer und sucht die Lücke.


Wie lautet ihr Saisonziel?
Wir wollen einen Handball spielen, der die Zuschauer begeistert, mit Spaß und Freude. Außerdem möchte ich jeden Spieler individuell weiter bringen und erwarte, dass 60 Minuten um jeden Zentimeter gekämpft wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass der Verein nach der Saison wirtschaftlich solide da steht.


Was muss passieren, damit Altenholz die Klasse hält?
Wir müssen an allen 38 Spieltagen mit dem gesamten Kader an unser Leistungsniveau herankommen und jeden Gegner 60 Minuten unter Druck setzen. Wir haben zwar keinen Spieler, der in jedem Spiel zehn Tore werfen kann, dafür aber acht, neun Spieler, die zehn Tore werfen können.


Welche Vereine sind ihre Aufstiegsfavoriten?
Das sind die Vereine, die aus der ersten Liga runtergegangen sind. Dazu zählen der TV Großwallstadt und der TV Neuhausen.

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