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auch 2016 wird gezahlt : Hundesteuer in Karby gerettet

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Finanzausschuss empfiehlt einstimmig den Erlass der neue Satzung. Die Gemeinde kündigt die Unterstützung des Willkommenskreises für Flüchtlinge an.

shz.de von
erstellt am 18.Nov.2015 | 05:35 Uhr

Karby | Der erste Schritt in Bezug auf eine neue Hundesteuersatzung in der Gemeinde Karby ist gemacht. Konnte noch in der Oktobersitzung der Gemeindevertretung keine Einigung zwischen den Fraktionen erzielt werden, stellte der Finanzausschuss in seiner Sitzung unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden, Karlheinz Hauser, am Montagabend die Weichen.

Ohne jegliche Diskussionen, die es noch im Oktober gab, beschlossen die Mitglieder des Fachgremiums einstimmig, der Gemeindevertretung den Erlass der neuen Hundesteuersatzung ab Januar 2016 zu empfehlen. Der vorherige Streitpunkt, Paragraf sechs, Absatz 1 d., Steuerermäßigung für Hunde, mit denen der Halter eine theoretische und praktische Sachkundeprüfung abgelegt hat, bleibt in der vorliegenden Form in der Satzung bestehen. Diese Steuerermäßigung war noch in der vorherigen Finanzausschusssitzung abgelehnt worden. Dem für gefährliche Hunde in der Satzung empfohlene achtfachen Steuersatz stimmten die Ausschussmitglieder nicht zu. Das Gremium votierte für den vierfachen Steuersatz für gefährliche Hunde.

Möglich geworden sei dieses einstimmige Votum durch intensive Gespräche im Vorfeld, erklärte Bürgermeister Klaus-Dieter Möse (SPD). „Wir haben uns noch einmal zusammengesetzt und miteinander gesprochen“, so der Bürgermeister. Eine Erhöhung der Hundesteuern sieht die neue Satzung nicht vor. Zurzeit zahlen Hundebesitzer für den ersten Hund 60 Euro im Monat, für den zweiten 70 Euro und für jeden weiteren Hund 80 Euro. 48 Vierbeiner sind nach Auskunft der Amtsverwaltung als erste Hunde in der Gemeinde gemeldet, vier Zweithunde gibt es in Karby. Die Hundesteuer beschert der Gemeinde jährliche Einnahmen von rund 3300 Euro. Der Erlass einer neuen Satzung wird nötig, da die alte nach 20 Jahren ausläuft.

Für die Hundebesitzer ändert sich die Zahlungsmodalität, da die Steuer ab 2016 als Jahressteuer festgesetzt wird. (Vorher war eine vierteljährliche Zahlung möglich.) Sie wird zum 15. Mai jeden Jahres fällig. Das letzte Wort hat die Gemeindevertretung auf ihrer Sitzung am 1. Dezember im Vereinsheim des TSV Karby (Beginn 19.30 Uhr).

Vor Eintritt in die Tagesordnung informierte Bürgermeister Möse die Ausschussmitglieder über die aktuelle Flüchtlingssituation im Amtsbereich, wie sie im Rahmen der jüngsten Amtsausschusssitzung (wir berichteten) dargestellt wurde. Die Gemeinde erkläre sich bereit, die Arbeit des Willkommenskreises zu unterstützen, so Möse. Entsprechende Gespräche mit den Bürgermeisterkollegen stünden noch aus.

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