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Neuer Hütten-Kalender : Hütten aus neuer Perspektive

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Joachim Hendrich stellt den ersten Hütten-Kalender mit Aquarellen dorfbildprägender Gebäude vor

von
erstellt am 10.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Die Alte Schule, die Kirche oder der Krug – alles Gebäude, die das Bild der Gemeinden Hütten prägen und die Geschichte des 200-Einwohner-Dorfes widerspiegeln. Joachim Hendrich hat sich seit Jahresbeginn die Häuser genau angesehen, gemalt und dabei eine Perspektive und Blickwinkel gewählt, die viele andere nicht haben. Die meisten der Gebäude liegen gut einsehbar entlang der Kreisstraße, doch Hendrich wagte von den umliegenden Koppeln aus einen Blick von hinten oder seitlich auf die Fassaden. Daraus stellte Hendrich jetzt einen Kalender her, den ersten Hütten-Kalender, wie er vermutet. Am Sonntag von 11 bis 18 Uhr lädt er zu sich in den Waldblick ein, um den Kalender vorzustellen, aber auch um die Original-Aquarelle zu zeigen. „Es ist schon beeindruckend, wie viele interessante Gebäude die kleine Gemeinde Hütten zu bieten hat“, sagt Hendrich. Joachim Hendrich fertigte eine Skizze von der Ansicht des Gebäudes an und machte Fotos, um bei der Farbwahl genau ins Schwarze zu treffen.

Neben der Kirche, dem Krug und der Alten Schule finden sich aber auch das Anwesen Bothmanns, das Haus von Peter Nass sowie von Heinz Henningsen auf den zwölf Kalenderblättern. Den September hat Hendrich einem Hüttener Urgestein gewidmet, dem mittlerweile verstorbenen Werner Naß – dessen Geburtsmonat. Das Bild zeigt den fast 60 Jahren alten Bundeswehr-Jeep von Werner Naß mit dem damals noch sehr seltenen ECK-Kennzeichen.

20 Stück der Hütten-Kalender hat Joachim Hendrich drucken lassen. Kosten: 25 Euro pro Exemplar. Knapp die Hälfte sind bereits so gut wie verkauft. „Das perfekte Weihnachtsgeschenk“, findet der Künstler.

Für 2016 ist bereits der nächste Hütten-Kalender in Arbeit. Dann soll auf den Blättern ebenfalls ortstypische Gebäude abgebildet sein, „früher und heute“, betont Hendrich. Dafür greift er auf alte Postkarten und Fotos zurück, die die Häuser vor mehreren Jahrzehnten zeigen. Die Kirche beispielsweise hätte einst eine weiße Fassade gehabt, viele andere Gebäude seien reetgedeckt gewesen. Das Gebäude und seine Veränderung im Wandel der Zeit gegenüberzustellen, sei interessant, ist der Künstler sicher.

Und beim Hütten-Kalender muss es nicht bleiben. Wenn andere Gemeinden in dieser Form portraitiert werden möchte, nimmt Hendrich Anfragen gerne an.


>Vorstellung Hütten-Kalender am Sonntag, 12. Oktober, 11 bis 18 Uhr, Waldblick 2, www.achim-art-huetten.de

 

 

 

 

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