Hügel für Borbys Kinder

Baustelle Kindergarten-Spielplatz: Die Jungs und Mädchen hätten jetzt schon ihren Spaß auf dem Matsch-Gelände, müssen sich aber noch gedulden. Getobt wird solange auf der Apfelwiese.
Baustelle Kindergarten-Spielplatz: Die Jungs und Mädchen hätten jetzt schon ihren Spaß auf dem Matsch-Gelände, müssen sich aber noch gedulden. Getobt wird solange auf der Apfelwiese.

Jahresversammlung der Borbyer Kirchengemeinde / Geländeumbau vorgestellt

shz.de von
02. November 2015, 05:58 Uhr

Die Kirchengemeinde Borby lässt zurzeit den Außenbereich ihrer Kindertagesstätte im Pastorenweg umbauen. Zwischen Kindergarten und Gemeindehaus entsteht ein hügeliger Bereich mit Wasserrinne, eingefassten Wegflächen und Kunstrasen zum Bolzen. Der ehemalige Naturrasen hatte aufgrund des ganzjährigen Kita-Betriebes keine Chance mehr, sich zu erholen; er war schlicht verschwunden. Die Maßnahmen sollen dem Bewegungsdrang der Kinder entgegenkommen und gleichzeitig helfen, den Wasser- und Sandeintrag in die Gebäude zu verhindern. Im Vorwege waren schon beschädigte Rohrleitungen ausgewechselt worden. Die Baumaßnahmen wurden jetzt in der Gemeindeversammlung vorgestellt.

Ein anderer Bewegungsdrang stört: Heimisch geworden ist im Kindergarten nämlich eine Zwergfledermauskolonie, um deren Umsiedlung sich derzeit Fachleute bemühen.

Finanziert werden die Bauarbeiten für das Außengelände aus der Gemeindekasse. Um sie zu entlasten, hat sich der Verein „Freunde der Kirchenmusik in Borby“ gegründet. Mit seinen Beiträgen sollen musikalische Vorhaben oder Anschaffungen gefördert werden.

Aus dem Berichtszeitraum November 2014 bis Oktober 2015 listete Gemeindevorsitzender Pastor Ole Halley Amtshandlungen und Zahlen aus dem Gemeindeleben auf. Er konnte von 38 Taufen, 44 Konfirmationen, 18 Trauungen sowie 99 Trauergottesdiensten berichten; jedoch auch von 32 Kirchenaustritten, denen immerhin sechs Eintritte gegenüberstanden. Damit gilt auch für Borby der Trend sinkender Gemeindegliederzahlen: Mit aktuell 5629 Kirchenmitgliedern sind es 158 weniger als vor einem Jahr.

Nach wie vor jedoch sei der Gemeindebetrieb davon unberührt und zeige sich vielfältig und aufwändig. Haupt- wie Ehrenamtliche mussten die Ärmel aufkrempeln, um alle Vorhaben zu stemmen und Erwartungen zu erfüllen. Zahlreiche Besuchstermine stünden das Jahr über an, Seelsorge, Kinder-, Jugend- wie Seniorenarbeit, Freizeiten und Fahrten, Konzerte, Vorträge, Unterricht und die schon erwähnten Amtshandlungen bis zum Sonntags- und Sondergottesdienst.

Schließlich kam aus der Gemeinde der Wunsch, eine Informationsreihe zum Thema „Glaubensbekenntnis“ einzurichten. Diese Veranstaltung wird öffentlich bekannt gemacht.

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