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Handball-Kreisliga : HSG von Schleswiger Härte unbeeindruckt

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 15.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Mit dem 10. Spieltag ging es für den Spitzenreiter HSG Eckernförde zum Jahresauftakt in die zweite Saisonhälfte der Handball-Kreisliga Schleswig. Beim Tabellendritten Schleswig IF ließ die HSG über die gesamte Spielzeit keinen Zweifel daran, wer am Ende das Spielfeld als Sieger verlassen würde. Schließlich siegten die Ostseestädter mit 35:23 (16:11).

„Dieses Spiel hat gezeigt, dass sich unsere Laufeinheiten, die wir Anfang des Jahres absolvierten, bezahlt gemacht haben. So haben wir die Schleswiger, die ihre fehlende Fitness durch heftiges Foulspiel zu kompensieren versuchten, von Beginn an über die gesamte Spielzeit im Griff gehabt“, zeigt sich HSG-Trainerin Ulla Machau insgesamt enttäuscht von der übertriebenen Härte in zahlreichen Situationen. Was sich bereits in den letzten Jahren und auch im Hinspiel abzeichnete: Zwischen den Schleswigern und den Eckernfördern wird sich so schnell keine Freundschaft entwickeln. Gelegentlich kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass die Platzherren ihr Gegenüber nicht als sportlichen Gegner, sondern Feinde sehen. Das eigentliche Handballspiel wich immer mehr aufkommenden Aggressionen, das zwischenzeitlich durch höchst unschöne Szenen geprägt war, so dass Schiedsrichter Michael Engler (TSV Süderbrarup) alle Hände voll zu tun hatte. Die im Durchschnitt um zehn Jahre jüngere HSG spielte ihre Leichtfüßigkeit gnadenlos aus und ließ sich auch nicht durch die überharten bis unfairen Attacken nicht den Schneid abkaufen.

Aber dennoch wurde zeitweise auch Handball gespielt und hier zeichneten sich besonders die Gäste mit sehenswerten Aktionen aus, die sich früh zu einer Vier-Tore-Führung entwickelte, die bis zur Pause auf 16:11 ausgebaut wurde. Vor allem die Hintermannschaft zeigte sich mit einem herausragenden Fabian Huth im Tor, Finn Machau, Jonas Krohn sowie Marius Heldt in der Abwehr als Team. Letzterer und Marvin Kraack, Thies Wohlleben sowie dem mit sieben Treffern erfolgreichsten Torschützen der Partie, Kristoffer Vullgraf, vollstreckten im Angriff gekonnt sicher. Insgesamt war es eine geschlossene Mannschaftsleistung der HSG, die einen nie gefährdeten 35:23-Sieg einfuhr und die Tabellenführung weiter ausbaute.

HSG Eckernförde: Detje, Huth – Heldt (5), F. Machau (1), Kraack (6), J. Krohn (1), N. Krohn (1), L. Kock (2), Jebsen (1), M. Kock (4), Wohlleben (6), Strenge (1), Vullgraf (7), Levien.


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