Handball : HSG Eckernförde ist zurück in der KOL

Überlegener Kreisliga-Meister geworden, dann in der Aufstiegsrunde erst verloren und dann gehofft. Nun ist es klar. Die Handballer der HSG Eckernförde spielen in der nächsten Saison eine Klasse höher in der Kreisoberliga Nord+Nordsee.

shz.de von
30. Juni 2014, 06:00 Uhr

Das unendlich lange Warten hat ein Ende. Die Entscheidung ist gefallen. Der Meister der Handball-Kreisliga Schleswig, die HSG Eckernförde, wird in der Saison 2014/15 die Kreisoberliga Nord+Nordsee bereichern. Die Spielkommission des Handball-Verbands Schleswig-Holstein hat die Aufstockung der KOL von 12 auf 14 Mannschaften beschlossen. Der Beschluss beinhaltet die künftige Teilnahme der Eckernförder in dieser Klasse, die sie vor zwei Jahren als Absteiger verlassen musste.

Die Aufstockung auf 14 Mannschaften wurde notwendig, weil die HSG Tarp/Wanderup ihre erste Mannschaft aus der Bundesliga zurückgezogen hat, um künftig den Platz der Zweiten in der Schleswig-Holstein-Liga einzunehmen, für die nun eine Lösung gefunden werden musste, denn Tarp beantragte eine Aufnahme für die Zweite in die KOL Nord+Nordsee. „Diesem Antrag wurde nur unter der Voraussetzung zugestimmt, dass die Anzahl der in der KOL startenden Mannschaften wieder eine gerade wird. Das bedeutet, es gibt einen dritten Aufsteiger – und das sind wir“, berichtet HSG-Trainerin Ulla Machau freudestrahlend.

Nun gilt es, auch personell innerhalb der HSG Eckernförde die Weichen zu stellen. Es hängt vor allen von verschiedenen Faktoren ab, ob die Trainerin selbst weiterhin dieses Amt bekleiden wird. Bei zahlreichen Spielern ist es insbesondere aus Studiengründen sehr ungewiss, ob sie weiterhin der Mannschaft zur Verfügung stehen werden. Zurzeit erwartet Machau alle Spieler zu Saison vorbereitenden Trainingsmaßnahmen montags, mittwochs sowie freitags ab 18 Uhr auf dem Sportplatz am Schulzentrum Süd und demnächst geht es außer freitags in die Halle. Da die Saison 2014/15 der KOL erst Anfang September starten wird, bleibt noch genügend Zeit für personellen Vorkehrungen. „Den vorläufigen Kader werden wir in Kürze erfassen und dann bekanntgeben“, hofft die HSG-Trainerin auf eine positivere Resonanz, als es derzeit den Anschein hat.

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