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HANDBALL-KREISOBERLIGA : HSG Eckernförde hält sich achtbar

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Kreisoberliga Nord schlug sich die HSG Eckernförde im Heimspiel gegen den Meister achtbar aus der Affäre. Endgültig gerettet ist das Team aus dem Ostseebad aber noch nicht.

shz.de von
erstellt am 25.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Eckernförde | „Landesliga, wir kommen“, jubelten Spieler, Betreuer und Anhang des TSV Lindewitt nach dem Abpfiff des guten Schiedsrichtergespanns Joachim Kalbus und Andreas Isaack (TSV Kappeln). Soeben wurde in der Wulfsteerthalle vor nur 40 Zuschauern gegen die HSG Eckernförde mit einem 31:26 (16:11)-Sieg nach dem Aufstieg auch die Meisterschaft errungen, so dass sie nach dem Abstieg vor einem Jahr in die Landesliga zurückkehren.

Grundsätzlich hätten sich auch die Eckernförder freuen können, denn im Fernduell verlor Weddingstedt gegen Pahlhude und bleibt damit der vierte Absteiger neben der HSG SZOWW II, Niebüll II und Friedrichstadt. Wenn da nicht die Möglichkeit bestünde, dass es durch Verschiebungen in den höheren Klassen zu fünf Absteigern kommen könnte. Da Kappeln gegen die HSG SZOWW II gewann und bis auf einen Punkt an Eckernförde herangekommen ist, kommt es am kommenden Sonntag am letzten Spieltag zu einem Fernduell zwischen dem TSV Kappeln und der HSG Eckernförde.

„Ich meine, wir haben uns gegen den Meister gut verkauft, und, wie im Hinspiel, mit nur fünf Toren verloren“, ist HSG-Trainer Gerd Fleischmann insbesondere mit dem ersten Spielabschnitt und den letzten zehn Minuten seiner dezimierten Mannschaft zufrieden, in denen die Gäste lediglich einmal – bei sieben eigenen Toren – trafen. „Ich freue mich, hier verdient gewonnen und damit die Meisterschaft eingefahren zu haben“, sagt TSV-Trainer Thorsten Saager, der mit einer Armada von 14 Spielern, vier Betreuern und Anhang angereist war.

Bis fünf Minuten vor der Pause hielten die Ostseestädter noch ein 10:12, ehe es mit 11:16 in die Pause ging. Nach dem Wiederanpfiff hatten die Eckernförder die schwächste Phase in den ersten zehn Minuten, als sie es lediglich auf zwei Treffer brachten und die Gäste auf 24:13 davonzogen. Auch zehn Minuten vor Spielende waren es elf Tore Differenz. Als sich der sechsfache Torschütze Jonas Krohn beim Stande von 21:31 am rechten Knie verletzte und ausscheiden musste, war ein Debakel für die Gastgeber zu befürchten. Doch nun erlebten die Zuschauer ein Novum, denn kurzerhand zog sich Torhüter Fabian Huth um, und es gab neuen Schwung sowohl in der Defensive wie auch im Angriff. Bis zum Abpfiff erzielten die Lindewitter zehn Minuten lang kein weiteres Tor, die Platzherren dagegen bis zum 26:31 fünf. Letzteres erzielte Huth in Kreisläufermanier. Erfolgreichster Eckernförder Werfer war Hannes Marten mit sieben Toren, bei den Gästen traf Tobias Türk acht Mal.

Am Sonntag muss die HSG Eckernförde (9.), ab 16 Uhr, in der Idrætshalle beim DHK Flensburg III (6.) antreten.


HSG Eckernförde: F. Huth (1), T. Huth – Huber (3), Wohlleben (2), Levien (1), J. Krohn (6), Kroniger (4), Fleischmann (1), Strenge (1), H. Marten (7).
Schiedsrichter: Joachim Kalbus/Andreas Isaack (TSV Kappeln)
Zeitstrafen: 2:3 – Zuschauer: 40


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