zur Navigation springen

HANDBALL-KREISLIGA SCHLESWIG : HSG dreht nach der Pause auf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Kreisliga Schleswig hat die HSG Eckernförde einen weiteren Kontrahenten auf Distanz gehalten. Die Mannschaft von Trainerin Ulla Machau setzte sich im Derby gegen Schleswig IF dank einer starken zweiten Halbzeit mit 30:21 durch.

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Nach vier Spielen ist es dem Spitzenreiter der Handball-Kreisliga Schleswig, HSG Eckernförde, gelungen, alle vermeintlich schweren Brocken und direkten Verfolger deutlich zu besiegen. Damit ist die Mannschaft aus dem Ostseebad ihrer Favoritenrolle auf dem Weg zurück in die Kreisoberliga gerecht geworden. In der ungewohnten Gudewerdthalle wurde Schleswig IF vor 60 Zuschauern nach zähflüssiger erster Halbzeit am Ende noch klar mit 30:21 (12:11) Toren niedergekämpft.

„Insgesamt war eine – aus unserer Sicht – sehr wechselhafte Partie. Während wir bis zur Halbzeit ein verkrampftes Spiel gezeigt haben, machte die zweite Halbzeit wieder Mut, denn hier wurde deutlich, welches Potenzial in meiner jungen Mannschaft steckt“, freut sich HSG-Trainerin Ulla Machau, dass die Mannschaft unmittelbar nach dem Wechsel in die Spur kam.

Dabei sah es zunächst gar nicht so aus, denn die sehr jungen HSG-Spieler starteten übermotiviert, versehen mit zahlreichen Fehlwürfen und zu frühen Abschlüssen in diese Begegnung. Standen sie in der Abwehr sehr gut, so wurden im Angriff zu viele Möglichkeiten vergeben. Auch kamen sie vorerst mit den clever agierenden, im Durchschnitt mehr als zehn Jahre älteren, Gästen nicht zurecht. Zwar ging die HSG stets in Führung, konnte sich jedoch nicht absetzen, so dass es mit einem 12:11 in die Pause ging.

Mit dem Wiederanpfiff brachte die HSG-Trainerin Christian Levien. Nun bekam das Spiel der Eckernförder eine ganz neue Ordnung, auch, weil Spielmacher Finn Machau nun das Heft in die Hand nahm und neben guten Anspielen selber mit sechs Treffern zum erfolgreichsten Torschützen avancierte. Die Gäste mussten dem hohen Tempo der ersten 30 Minuten Tribut zollen. Als Schleswigs Nico Jacobsen mit einer groben Unsportlichkeit Marius Heldt am Torwurf hinderte, wurde dieser mit Rot disqualifiziert. Zeitgleich zog sich der herausragende Ex-Regionalliga-Torwart Keeper Kasper Stavnsbo eine Knieverletzung zu. Dies führte zum totalen Einbruch im SIF-Aufbau, die fortan nur noch die Hacken der schnellen Platzherren sahen, die eine Neun-Tore-Führung herauswarfen, die bis zum Ende Bestand hatte.

Sonnabend tritt die HSG ab 15 Uhr in der Geestlandhalle gegen Schlusslicht HSG Kropp-Tetenhusen II an.

HSG Eckernförde: Detje, Huth - Heldt (2), F. Machau (6), Kraack (5), Kroniger (1), L. Kock (3), Jebsen (2), J. Krohn, M. Kock (2), Wohlleben (5), Strenge (1), Vullgraf, Levien (3).
Schiedsrichter: Meyer (Schleswig 06)

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen